Freitag, 31. Juli 2015



LIBYEN-KURZMELDUNGEN


Die Kurzmeldungen zu Libyen sind der Website www.welt-im-blick.de entnommen und laufen dort unter der Rubrik "Kurz und knapp in zwei Sätzen".
Der Libyen-Krieg stellte den Beginn einer neokolonialen Offensive des Westens gegen Afrika dar. Ihm vorangegangen war 2011 bereits der französische Kampfeinsatz gegen die Elfenbeinküste. Nun ist Syrien das nächste Opfer. Deswegen werden wir auch über diese Konflikte und die westliche Destabilisierungspolitik in Afrika berichten.

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Libyen: Weiterer Hinweis, daß eingefrorene „Ghaddafi-Milliarden“ Staatsgelder sind, die der Westen geraubt hat
31.7.2015. Wie die österreichische Tageszeitung „der Standard“ berichtet, befaßt sich der frühere freiheitliche Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler (Nachfolger von Jörg Haider nach dessen Tod) mit den libyschen Geldern (1,2 Mrd. Euro) welche mittels Sanktionen von EU u.a. eingefroren wurden. Dabei kam heraus, daß die Gelder nicht, wie von den Medien immer behauptet wurde, vom libyschen „Diktator“ Muammar al-Ghaddafi „geraubt“ wurden, sondern nur ein verschwindend geringer Teil der Summe auf 15 Personen aus dem Umfeld Ghaddafis entfiel, die auf der Sanktionsliste standen und der überwiegende Teil des Geldes der Libyschen Zentralbank (LZB) gehörte.



Syrien: Regierungstruppen und Kurden werfen „Islamischen Staat“ aus Al-Hasaka
31.7.2015. Der syrischen Regierungsarmee ist es gelungen, gemeinsam mit den kurdischen Selbstverteidigungseinheiten YPG und anderen verbündeten Milizen die radikale Terrorbande „Islamischer Staat“ (IS) aus der Großstadt Al-Hasaka zu vertreiben. Es kommt aktuell verstärkt zu einer Zusammenarbeit der Regierung mit den Kurden und Damaskus hat sowohl angekündigt, die Kurden im Rahmen seiner Möglichkeiten militärisch zu unterstützen, als auch – ebenso wie die iranische Regierung – die Autonomie der kurdischen Gebiete in Nordsyrien anzuerkennen.

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