Donnerstag, 27. April 2017



LIBYEN-KURZMELDUNGEN


Die Kurzmeldungen zu Libyen sind der Website www.welt-im-blick.de entnommen und laufen dort unter der Rubrik "Kurz und knapp in zwei Sätzen".
Der Libyen-Krieg stellte den Beginn einer neokolonialen Offensive des Westens gegen Afrika dar. Ihm vorangegangen war 2011 bereits der französische Kampfeinsatz gegen die Elfenbeinküste. Nun ist Syrien das nächste Opfer. Deswegen werden wir auch über diese Konflikte und die westliche Destabilisierungspolitik in Afrika berichten.

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Islamischer Staat entschuldigt sich bei Israel – Assad: IS und Israel arbeiten zusammen
27.4.2017. Der ehemalige israelische Verteidigungsminister Moshe Yaalon (2013-16) hat bestätigt, daß sich die radikale Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) bei Israel entschuldigt hat, als sie versehentlich Soldaten der Israelischen Armee auf den Golanhöhen angegriffen habe. Für Syriens Präsidenten Bashar al-Assad ist dies nur ein weiterer Beweis dafür, daß Israel den IS unterstützt (es hat mehrere Angriffe auf syrische Regierungstruppen geflogen, die gegen den IS kämpften) und auch jordanische Medien warnten davor, daß die USA demnächst unter dem Vorwand der IS-Bekämpfung größere Truppenverbände nach Syrien verlegen wollen, in Wahrheit aber den IS unterstützen, um einen Vorwand für die Besetzung Syriens zu haben.



Wie in Libyen 2011: In Venezuela ermorden „Oppositionelle“ verstärkt Regierungsanhänger!
27.4.2017. Während die westlichen Massen hierzulande immer wieder berichten, daß es in Verbindung mit den Protesten gegen die sozialistische Regierung in Venezuela bereits 24 Tote gegeben habe, wird kaum darüber berichtet, daß überhaupt nur zwei Tote dem Lager der Opposition zuzuordnen sind, während 13 durch herausgerissene Stromleitungen bei Plünderungen ums Leben kamen und der Rest Regierungsanhänger waren, die durch „Oppositionelle“ getötet wurden. So zum Beispiel entführten und ermordeten rechte Oppositionelle den linken Gewerkschafter Esmin Ramirez oder die Aktivistin der Regierungspartei, Jackeline Ortega, die vor ihrem Haus von Bewaffneten auf Motorrädern erschossen wurde, als sie sich mit politischen Mitstreitern traf – all diese Zwischenfälle erinnern stark an die Vorfälle in Libyen 2011 oder auch in der Ukraine 2014, wo ein Klima der Angst und der Unsicherheit geschaffen werden sollte, um einem gewaltsamen Regierungswechsel zu befördern.

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