Freitag, 18. Januar 2019

Nachtrag 10.01.2018: Belhadsch, der IS und die tschadischen Milizen

Wie Globalresearch schreibt, vertritt der Herausgeber von LibyaHerald, Michel Cousins, die Meinung, dass der Haftbefehl gegen Belhadsch in Zusammenhang stehen könnte mit der Befreiung der 22 Geiseln am 1. Januar 2019 durch die NSA. Sie waren vor Wochen von IS-Kämpfern bei Angriffen auf Polizeistationen im Süden Libyens entführt worden.
Cousins betonte, dass tschadische und sudanesische Kämpfer sich in den letzten Jahren im Süden Libyens als Söldner andienten, oder auch Entführungen zur Lösegelderpressung durchführten. Der Großteil der Kämpfer käme aus dem Tschad. Etliche gehörten der Oppositionsbewegung gegen den tschadischen Regierungschef Idris Déby an, der Military Command Council for the Salvation of the Republic (CCMSR), bei anderen handle es sich um rein Kriminelle.
Die Behörden fragen sich nun, inwieweit es Verbindungen zwischen den oppositionellen tschadischen Milizen und dem IS gibt. Ein führendes Mitglied der CCMSR sei nun in Tripolis festgenommen worden.
Es ist bekannt, dass der IS seine Unterstützung aus dem Tschad und von den dortigen dschihadistischen Milizen, die auch in Südlibyen ihr Unwesen treiben, bezieht. Interessant ist, dass Michel Cousins nun die Verbindung zwischen diesen tschadischen Milizen, dem IS und der Verhaftung von Abdelhakim Belhadsch herstellt.

A. Gutsche





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