Montag, 24. November 2014



LIBYEN-KURZMELDUNGEN


Die Kurzmeldungen zu Libyen sind der Website www.welt-im-blick.de entnommen und laufen dort unter der Rubrik "Kurz und knapp in zwei Sätzen".
Der Libyen-Krieg stellte den Beginn einer neokolonialen Offensive des Westens gegen Afrika dar. Ihm vorangegangen war 2011 bereits der französische Kampfeinsatz gegen die Elfenbeinküste. Nun ist Syrien das nächste Opfer. Deswegen werden wir auch über diese Konflikte und die westliche Destabilisierungspolitik in Afrika berichten.

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Libyen: Obama raubte Geld, das für Afrikanischen Währungsfonds gedacht war!
25.11.2014. Im August 2011 beschlagnahmte das Obama-Regime rund 30 Mrd. US-Dollar von der libyschen Zentralbank und behauptete, dieses Geld hätte sich der inzwischen ermordete libysche Staatschef Muammar al-Ghaddafi, der in Wirklichkeit ein relativ bescheidenes Leben führte, unter dem Nagel gerissen. In Wirklichkeit hatte Libyen die Gelder zurückgelegt für die Gründung eines Afrikanischen Währungsfonds und einer Afrikanischen Zentralbank, was den Einfluß vom IWF und Weltbank auf dem Schwarzen Kontinent geschmälert hätte.






Verstärkte Zusammenarbeit: Weißrussische Delegation in Syrien
24.11.2014. Während die USA und ihre europäischen Satellitenstaaten versuchen, die syrische Regierung zu isolieren, werden diese Versuche immer wieder von einigen Staaten unterlaufen, die sich den Befehlen der skrupellosen NATO-Fanatiker nicht unterwerfen wollen. So weilte dieser Tage eine Delegation aus Weißrußland in Syrien, welche die Erweiterung des rechtlichen Rahmens für die Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung in den internationalen Organisationen, zur Situation in Syrien und in der Region sowie andere Aspekte der internationalen Agenda heraus bekundete und entsprechende Zusagen machte.






US-Studie: USA sind keine Demokratie mehr!
24.11.2014. Einer Studie der Elite-Universität Princeton von den Forschern Martin Gilens und Benjamin I. Page zufolge sind die USA keine Demokratie mehr, sondern eine Oligarchie, in der „nur reiche und gut vernetzte Personen der politischen Szene die Ausrichtung des Landes steuern, ungeachtet oder sogar gegen den Willen der Wählermehrheit“. Die Wissenschaftler hatten zu diesem Zweck über 1.800 Gesetzesinitiativen, gekoppelt mit Meinungsumfragen in der Bevölkerung von 1981 bis 2002 untersucht.







Syrien: Armee und Kurden machen Geländegewinne gegen IS-Terroristen
21.11.2014. Die syrische Armee der gewählten, legitimen Regierung von Präsident Bashar al-Assad hat in der Umgebung von Homs die Kontrolle über drei Gebiete von den islamistischen Terrormilizen des „Islamischen Staates“ (IS) übernommen und rückt damit weiter auf das Shaer-Gasfeld zu, welches am 30. Oktober von den IS-Kämpfern erobert worden war. Kurdische Selbstverteidigungseinheiten haben hingegen mehrere Dörfer rund um die Nordgrenze der umkämpften Stadt Kobane erobern und die IS-Mörderbanden zurückdrängen könne.

Dienstag, 18. November 2014



LIBYEN-KURZMELDUNGEN


Die Kurzmeldungen zu Libyen sind der Website www.welt-im-blick.de entnommen und laufen dort unter der Rubrik "Kurz und knapp in zwei Sätzen".
Der Libyen-Krieg stellte den Beginn einer neokolonialen Offensive des Westens gegen Afrika dar. Ihm vorangegangen war 2011 bereits der französische Kampfeinsatz gegen die Elfenbeinküste. Nun ist Syrien das nächste Opfer. Deswegen werden wir auch über diese Konflikte und die westliche Destabilisierungspolitik in Afrika berichten.

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Libyen: Erste nordafrikanische Stadt wird von IS-Kämpfern beherrscht
18.11.2014. Die libysche Stadt Derna wird vom „Schura-Rat für die Jugend des Islam“ beherrscht, einer radikal-islamischen Miliz, die hauptsächlich aus heimgekehrten Dschihad-Kämpfern besteht, welche als Freiwillige in Syrien und im Irak gekämpft hatten und sich nun zur Zugehörigkeit zum „Islamischen Staat“ des selbsternannten Khalifen und Fundamentalisten Ibrahim al-Baghdadi bekennen. Hauptgegner in Derna sind die Milizen der ebenfalls islamisch-fundamentalistischen „Märtyrer der Abu-Salem-Brigade“, die sich allerdings als nationalistisch verstehen und eine Demokratie auf der Grundlage der Scharia befürworten.



Deutschland: Bürgerbewegung will neue Verfassung!
18.11.2014. Die neutralistische Bürgerbewegung Neue Richtung hat am 15.11. auf ihrem Treffen in Leipzig beschlossen, die Forderung nach einer neuen Verfassung nach Artikel 146 des Grundgesetzes verstärkt zu thematisieren und will zu diesem Zweck mit anderen Gruppierungen zusammenarbeiten. In einer neuen Verfassung sollen nach Ansicht der versammelten Mitglieder u.a. die Einführung bundesweiter Volksentscheide, das Verbot ausländischer Militärstützpunkte auf deutschem Boden und die Neutralität, sowie das Recht auf Arbeit und eine eigene Wohnung festgeschrieben werden.

Freitag, 14. November 2014



LIBYEN-KURZMELDUNGEN


Die Kurzmeldungen zu Libyen sind der Website www.welt-im-blick.de entnommen und laufen dort unter der Rubrik "Kurz und knapp in zwei Sätzen".
Der Libyen-Krieg stellte den Beginn einer neokolonialen Offensive des Westens gegen Afrika dar. Ihm vorangegangen war 2011 bereits der französische Kampfeinsatz gegen die Elfenbeinküste. Nun ist Syrien das nächste Opfer. Deswegen werden wir auch über diese Konflikte und die westliche Destabilisierungspolitik in Afrika berichten.

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Tschad – Anker der Stabilität im Meer des Krieges
14.11.2014. Hunderttausende Flüchtlinge aus den benachbarten Bürgerkriegsstaaten Libyen, Sudan und Zentralafrikanische Republik (ZAR) haben sich in den Flüchtlingslagern der bettelarmen Republik Tschad niedergelassen, die seit 1990 vom Ex-Offizier Idriss Déby regiert wird – darunter allein 150.000 Personen nur aus der ZAR. Damit die Stabilität und der Frieden in dem 1,28 Mio. Quadratkilometer großen Landes auch erhalten bleiben, fließen laut „Deutscher Welle“ rund 25% des gesamten Staatshaushaltes in die Sicherung der Grenzen, denn auch in den anderen Nachbarstaaten Nigeria, Niger und nun selbst im lange stabilen Kamerun treiben zunehmend islamistische Terroristen von Al-Qaida und Boko Haram ihr Unwesen.





Goldener Maulkorb in Oman: Unterkunft der Ghaddafi-Familie wird von Sultan Qabus bezahlt
14.11.2014. Wie SPIEGEL Online mitteilte, wird die Unterbringung des geflohenen Teils der Familie von Libyens Ex-Staatschef Muammar al-Ghaddafi (Ehefrau Safiya, Tochter Aisha und die Söhne Hannibal und Mohammed) in einer Villenanlage in Kurum, einem Vorort von Maskat vom omanischen Sultan Qabus bin Said persönlich finanziert – dafür dürfen sie aber in der Öffentlichkeit nicht auftreten und sich politisch äußern. Aus Algerien mußte die Familie ausreisen, weil besonders Aisha das himmelschreiende Unrecht, daß ihrem Land angetan wurde, immer wieder laut in der Öffentlichkeit beklagt hatte – der omanische Sultan gilt als enger Verbündeter des Westens, nimmt aber fast immer eine zurückhaltendere Position als die übrigen Golfstaaten ein, wenn es um die Unterstützung der US-/NATO-Politik geht.

Donnerstag, 13. November 2014



LIBYEN-KURZMELDUNGEN


Die Kurzmeldungen zu Libyen sind der Website www.welt-im-blick.de entnommen und laufen dort unter der Rubrik "Kurz und knapp in zwei Sätzen".
Der Libyen-Krieg stellte den Beginn einer neokolonialen Offensive des Westens gegen Afrika dar. Ihm vorangegangen war 2011 bereits der französische Kampfeinsatz gegen die Elfenbeinküste. Nun ist Syrien das nächste Opfer. Deswegen werden wir auch über diese Konflikte und die westliche Destabilisierungspolitik in Afrika berichten.

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Jemen: UNO unterstützt indirekt Al-Qaida
13.11.2014. Die UNO hat Sanktionen gegen zwei Führer der schiitischen Huthi-Rebellen und gegen den 2012 gestürzten Langzeitpräsidenten Ali Abdullah Saleh (1978-2012) erlassen, der immer noch Parteichef der stärksten Parlamentspartei ist – und dessen Anhänger kürzlich gegen die Einmischung der USA in den jemenitischen Bürgerkrieg protestierten. Die Huthi-Rebellen, die von Salehs Anhängern unterstützt werden, kämpfen derzeit gegen Al-Qaida-nahe Milizen – diese werden sich über die Sanktionen gegen ihre Gegner freuen.





Libyen: Armee säubert Stadt von Islamisten
13.11.2014. Die libysche Stadt Kikla, südlich von Tripolis gelegen, wurde dieser Tage durch Verbände der libyschen Nationalarmee und diverse Stammesmilizen von den Kämpfern der Islamisten-Allianz „Morgenröte“ gesäubert. Dabei wurden auch laut Meldungen des Grünen Widerstandes eine große Menge an Waffen, Sprengstoffen und Militärfahrzeugen erbeutet.

Mittwoch, 12. November 2014

Klarstellung zur Person Khalifa al-Hiftar (oder al-Haftar)

Eine Nachricht von einem Mohammed al-Fatah, einem Mitglied des Ghaddafi- und Warfalla-Stammes erreichte uns zu der umstrittenen Personen des Ex-Generals und mutmaßlichen CIA-Agenten Khalifa al-Hiftar, der eine Offensive gegen die Islamisten in Libyen gestartet hat.


Lieber Herr Hanisch,

nun die Antwort von Al-Fatah. Er schreibt, dass "...98 % der Kämpfe von der Stammesjugend und der Nationalen Armee bestritten werden. Als Haftar im Mai oder Juni anfing, bekam er einige Unterstützung von der Armee, von einigen Zivilisten und von illegal durchgeführten Operationen der USA. Da er aber nicht zur Führung fähig war, sind die meisten desertiert. Er ist nicht fähig, sich alleine die Schuhe zuzubinden geschweige denn, einen Coup zu landen oder gegen die Extremisten zu kämpfen. Anfangs versuchten wir, mit ihm zu arbeiten. Aber das war sinnlos, da wir ihm nicht getraut haben. Wir wussten, dass er on der CIA Geld bekam. Wir nutzten es für Flugzeuge usw. aber dann haben wir mit ihm gebrochen. Es blieben ihm noch diese 200 Leute, die aus seinem Dorf stammen. Aber er kämpft nicht, er befindet sich weit entfernt von Bengasi. Die Medien in den USA schreiben jetzt alle Siege, die die Stammesjugend errungen hat, Haftar zu. Wir haben schon so oft gesagt, dass dies nicht seine Siege sind, sondern unsere. Die USA möchten Haftar zum neuen Führer Libyens - nach Art von Gaddafi - aufbauen, um Libyen aus dem Chaos zu holen... aber die Stämme werden das verhindern."


Herzliche Grüße
Angelika Gutsche


Freitag, 7. November 2014



LIBYEN-KURZMELDUNGEN


Die Kurzmeldungen zu Libyen sind der Website www.welt-im-blick.de entnommen und laufen dort unter der Rubrik "Kurz und knapp in zwei Sätzen".
Der Libyen-Krieg stellte den Beginn einer neokolonialen Offensive des Westens gegen Afrika dar. Ihm vorangegangen war 2011 bereits der französische Kampfeinsatz gegen die Elfenbeinküste. Nun ist Syrien das nächste Opfer. Deswegen werden wir auch über diese Konflikte und die westliche Destabilisierungspolitik in Afrika berichten.

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Burkina Faso: Neuer Militärmachthaber in den USA ausgebildet!
7.11.2014. Oberstleutnant Isaac Yacouba Zida, früherer Vize-Chef der Präsidentengarde und jetziger Militärmachthaber in Burkina Faso, hat seine Ausbildung für Terrorismusbekämpfung auf der MacDill Air Force Base (Florida) absolviert und an Geheimdienst-Schulungen durch das Pentagon in Botswana teilgenommen, was insofern von Belang ist, da es Praxis des US-Regimes ist, sich durch derartige „Militärhilfe“ willige und US-freundliche Offiziere in zahlreichen Staaten der Welt „heranzuzüchten“. Zida hat sich bereits mit den Botschaftern Frankreichs, der USA und der EU getroffen, um sein weiteres Vorgehen zu beraten – Widerspruch kam von UNO, Afrikanischer Union (AU) und der Organisation der westafrikanischen Staaten (CEDEAO), die mit Sanktionen drohen, sollte nicht umgehend wieder eine Zivilregierung eingesetzt werden.


 
Burkina Faso: Frankreichs Präsident hatte beim Rücktritt Comparorés die Hände im Spiel
7.11.2014. Der französische Staatspräsident Francois Hollande hat nach eigenen Angaben auf Blaise Comparoré, den zurückgetretenen Staatspräsidenten Burkina Fasos, der ein enger Verbündeter von Paris war, eingewirkt, damit dieser sein Amt im Zuge der Massendemonstrationen aufgibt und den zwielichtigen, aber diplomatisch versierten Comparoré als Ausgleich mit einem möglichen hohen Amt auf internationaler Ebene gelockt.
Derweil wurde Assimi Kouanda, Mitglied in Comparorés Partei Kongreß für Demokratie und Fortschritt (CDP) festgenommen, weil er zu Demonstrationen gegen den Putsch aufgerufen hatte – ebenso wie einige weitere Kritiker des Umsturzes.

Dienstag, 4. November 2014



LIBYEN-KURZMELDUNGEN


Die Kurzmeldungen zu Libyen sind der Website www.welt-im-blick.de entnommen und laufen dort unter der Rubrik "Kurz und knapp in zwei Sätzen".
Der Libyen-Krieg stellte den Beginn einer neokolonialen Offensive des Westens gegen Afrika dar. Ihm vorangegangen war 2011 bereits der französische Kampfeinsatz gegen die Elfenbeinküste. Nun ist Syrien das nächste Opfer. Deswegen werden wir auch über diese Konflikte und die westliche Destabilisierungspolitik in Afrika berichten.

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Burkina Faso: Gestürzter Machthaber in die Elfenbeinküste geflohen
4.11.2014. Solidarität unter Putschisten: Nachdem in der Elfenbeinküste der frankreichfreundliche Warlord Alessane Ouatara 2011 u.a. mit massiver Unterstützung durch Burkina Fasos Präsident Blaise Comparoré den gewählten linksnationalen Staatschef Laurent Gbagbo stürzte, zeigte sich Ouattara dankbar und ließ nun den gestürzten Comparoré mit einem Hubschrauber aus Burkina Faso ausfliegen. Dort steckte er fest, da Bürger seine Wagenkolonne nicht weiterfahren lassen wollten – beide Autokraten sind übrigens Herrscher von Frankreichs Gnaden.




Burkina Faso: Machtwechsel nach Volksaufstand
4.11.2014. Aufgrund von Massenprotesten gegen eine neuerliche Amtszeit des seit 27 Jahren herrschenden Präsidenten Blaise Comparoré ist dieser vom Amt zurückgetreten und das Militär unter Isaac Zida, dem Vizechef der Präsidentengarde, hat die Macht übernommen. Comparoré war 1987 durch einen Militärputsch gegen seinen Vorgänger und besten Freund, den charismatischen Nationalhelden Thomas Sankara, an die Macht gekommen und hatte diesen bei seinem Putsch töten lassen, während der ehemalige Marxist Comparoré in den 90iger Jahren zu einem der engsten Verbündeten Frankreichs wurde.




Jemen: Anhänger des gestürzten Präsidenten unterstützen jetzt Huthi-Rebellen
4.11.2014. Die schiitischen Huthi-Rebellen, die große Teile der jemenitischen Hauptstadt Sanaa erobert haben, werden nach einem Bericht der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ von Anhängern des Ex-Präsidenten Ali Abdullah Saleh unterstützt, der 2012 im Zuge des sogenannten „Arabischen Frühlings“ nach 34 Jahren an der Macht gestürzt wurde und heute noch immer seiner Partei Allgemeiner Volkskongreß (GPC) vorsteht. Inzwischen haben sich die Huthi-Rebellen und der schwache Staatspräsident  Abd-Rabbu Mansour Hadi sowie Regierungschef Khaled Bahah auf die Bildung einer Technokraten-Regierung geeinigt.










Libyen: „Regierungs“-Truppen in Benghasi auf dem Vormarsch
3.11.2014. In der libyschen Hafenstadt Benghasi sind die Truppen des abtrünnigen Ex-Generals Khalifa al-Hiftar, welche sich mit den Resten der schwachen Regierungsarmee zusammengetan haben, wieder auf dem Vormarsch und haben  die islamistischen Milizen aus den meisten Stützpunkten und aus dem Flughafen vertrieben. Im Stadtteil Bou Atney nahmen nach einem Jahr Pause nun sogar die ersten Polizisten ihren Dienst wieder auf.