Freitag, 17. August 2018



LIBYEN-KURZMELDUNGEN


Die Kurzmeldungen zu Libyen sind der Website www.welt-im-blick.de entnommen und laufen dort unter der Rubrik "Kurz und knapp in zwei Sätzen".
Der Libyen-Krieg stellte den Beginn einer neokolonialen Offensive des Westens gegen Afrika dar. Ihm vorangegangen war 2011 bereits der französische Kampfeinsatz gegen die Elfenbeinküste. Nun ist Syrien das nächste Opfer. Deswegen werden wir auch über diese Konflikte und die westliche Destabilisierungspolitik in Afrika berichten.

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Iran: Ex-Präsident fordert seinen Nachfolger Rohani zum Rücktritt auf
21.8.2018. Der frühere iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad (2005-13), der unter Hausarrest steht, weil man ihm die Organisation von Protesten in diesem Jahr vorwirft, hat in einer Videobotschaft von seinem Nachfolger, Scheich Hassan Rohani, gefordert, sein Amt an den Nagel zu hängen, da dessen politischer Kurs, alles auf Gespräche und eine wirtschaftliche Annäherung an den Westen zu setzen, gescheitert sei, zumal er das Sanktionsumgehungssystem von Ahmadinedschad aufgegeben habe. Rohani gehört dem wirtschaftsliberalen und gesellschaftspolitisch gemäßigten Lager an („Reformer“) und der antiimperialistische Populist Ahmadinedschad dem stärker sozial ausgerichteten, gesellschaftlich aber erzkonservativen Teil des Systems - er machte sich aber beim konservativen Establishment unbeliebt, als er versuchte, eine dritte Strömung aufzubauen, die das nationale Element stärker betont an Stelle der Religion.





Venezuela: Zehntausende demonstrieren gegen rechte Gewalt und Mordversuch an ihrem Präsidenten

17.8.2018. Am Montag demonstrierten zehntausende Menschen auf einem „roten Marsch für den Frieden“ gegen die Gewalt rechter Terrorgruppen und gegen den Versuch, den demokratisch-sozialistischen Präsidenten Nikolas Maduro zu ermorden, auf den Anfang August mit zwei ferngelenkten Drohnen ein Mordanschlag verübt worden war. Die Hintermänner dieses Anschlages sitzen im rechts regierten Kolumbien und in den USA, doch auch einige einheimische Politiker der US-hörigen Opposition sind darin verwickelt.






Darf man sich freuen, wenn BILD-Hetzer Krebs haben?

17.8.2018. Ja, so geschmacklos titelt das beidseitig bedruckte Toilettenpapier aus dem Hause Axel Springer, die sogenannte „BILD-Zeitung“ und freute sich zynischer Weise darüber, daß „Syriens mörderische Mutter“, die junge First Lady und Gattin des gewählten Präsidenten Bashar al-Assad (für BILD die „Mörderbestie Assad“) an Brustkrebs erkrankt ist. Offensichtlich ist den syphilitisch degenerierten Gehirnen der gottlos verblödeten Lügenbestien bei BILD jeglicher Bezug zu sachlicher Berichterstattung abhanden gekommen!
Wie man sich nur so gehen lassen kann....






Demokratische Republik Kongo: M23-Guerilla wird wieder aktiv
17.8.2018. Nachdem es ein paar Jahre still um die kongolesische Guerilla Bewegung des 23. März (M23), der Nachfolgeorganisation von Laurent Nkundas Nationalkongreß zur Verteidigung des Volkes (CNDP), wurde, gibt es jetzt Informationen, daß die Unzufriedenheit der in ugandischen Lagern demobilisierten Guerilleros so groß geworden ist, daß sie wieder zu den Waffen gegen das unfähige und korrupte Kabila-Regime greifen wollen. Aktuell suche General Sultani Makenga, der Militärchef der M23 nach Waffen und habe Kontakte zum schwerreichen Oppositionspolitiker Moise Katumbi geknüpft, der gern gegen das System Kabila zur Präsidentschaftswahl antreten möchte, dem aber die Einreise verweigert wird. 
Obwohl Kabila eigentlich als Statthalter des Westens zählt, ist dieser mit seiner korrupten Regierung unzufrieden und möchte ihn gern loswerden. Im Jahre 2011 verweigerte er auch der vom Westen unterstützten "Übergangsregierung" in Benghasi die Anerkennung, was aber vermutlich auf Druck seines damaligen Koalitionspartners, der Vereinigten Partei der Lumumbisten (PALU), welche den Premier stellte, passiert sein dürfte.




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