Montag, 19. März 2012


LIBYEN-KURZMELDUNGEN


Die Kurzmeldungen zu Libyen sind der Website www.welt-im-blick.de entnommen und laufen dort unter der Rubrik "Kurz und knapp in zwei Sätzen". Da in Syrien offenbar ein ähnliches Szenario von außen gesteuerter Unruhen wie in Libyen droht, haben wir auch die Meldungen zu Syrien mit übernommen.
Auch die Elfenbeinküste wurde zu Beginn des Jahres 2011 Opfer einer französischen Intervention mit anschließendem Regime-Wechsel welcher  wohl als Generalprobe für den Libyen-Einsatz der NATO galt. Daher werden wir künftig auch über die Entwicklung in diesem Konflikt berichten.

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Ist Joseph Kony überhaupt noch am Leben?
19.3.2012. Seit 2006 ist der brutale Milizenführer der religiös-fanatischen Widerstandsarmee des Herrn (LRA) Joseph Kony in Uganda nicht mehr gesehen worden und nicht wenige Menschen in Afrika und den anderen Kontinenten fragen sich, ob Kony, der Kindersoldaten einsetzte,  überhaupt noch lebt. Derzeit erregt ein brutales Internet-Video namens „Kony 2012“, welches die undurchsichtige US-Organisation „Invisible Children“ gepostet hat, viele Gemüter, denn Kritiker befürchten, daß die Jagd auf Kony, zu der das Propagandavideo aufruft, nur dazu dient, einen Vorwand für eine militärische Intervention in Uganda zu finden, da in dem zentralafrikanischen Land vor einiger Zeit gewaltige Erdölreserven entdeckt wurden.





US-Amokläufer in Afghanistan: Doch kein Einzeltäter?
19.3.2012. Wie der Afghanistan-Korrespondent Ahmed Nahdem von der US-Nachrichtenagentur Reuters am 11. März unter Berufung auf Zeugenaussagen, welche afghanische Behördern aufgenommen hatten, berichtete, handelte es sich bei dem Massaker, bei dem ein offenbar geisteskranker US-Soldat 16 afghanische Zivilisten abgeschlachtet hat, nicht um die Tat eines Einzeltäters, sondern es sollen im Gegensatz zur offiziellen Berichterstattung mehrere betrunkene US-Soldaten an dem Massenmord beteiligt gewesen sein. Die Einzeltäterversion dient offenbar der Vertuschung bzw. Abwiegelung des Skandals und ziemlich gleichzeitig erschien auf Internetseite von Reuters neben Nahdems Bericht eine Meldung im Newsticker, daß es sich nur um einen Täter handeln soll.




Die syrische Opposition bricht auseinander – Dissidenten kritisieren ausländischen Einfluß
19.3.2012. Das vom Westen unterstützte syrische Oppositionsbündnis Syrischer Nationalrat (SNC) hat wieder prominente Mitstreiter undFührungsfiguren verloren, darunter Kamal al-Labwani und den Dissidenten-Anwalt Haitham Maleh, welche die Dominanz der islamistischen Moslembruderschaft im SNC kritisieren, die alle anderen politischen Richtungen an die Wand drückt, was kein guter Anfang für eine „Demokratiebewegung“ ist. Der SNC sei "mit einer ausländischen Agenda verbunden, dessen Ziel es ist den Kampf zu verlängern und zu warten, bis das Land in einen Bürgerkrieg gezogen wird,“ erklärte al-Labwani, kündigte weitere Rücktritte in der Führung des SNC an und erklärte, es „es gibt keinen Rat, das ist eine Illusion."





Sarkozy trägt den Krieg nach Frankreich
18.3.2012. Frankreichs korrupter Autokrat Nicolas Sarkozy, der 2011 die Länder Elfenbeinküste und Libyen mit Krieg überziehen ließ und damit Zehntausende Tote zu verantworten hat, erntet nun die Früchte seiner Politik. Unbekannte haben in den letzten Tagen bereits drei französiche Soldaten – Angehörige einer Fallschirmjägereinheit, die an Auslandseinsätzen teilnimmt – auf offener Straße in Südwestfrankreich getötet.




Nach Grundsätzen der Nürnberger Prozesse: Obama und seine Regime sind Kriegsverbrecher
17.3.2012. Wie der investigative Journalist Dave Lindorff herausfand, ist die us-amerikanische Regierung von Barack Obama, einschließlich Außenministerin Clinton, nach den Grundsätzen des Nürnberger Urteils (gegen die Nazis) als Kriegsverbrecher zu betrachten . Zu den strafbaren Handlungen gehören laut Nürnberger Grundsätzen die Planung, die Vorbereitung, die Anzettelung oder die Führung eines Angriffskrieges, wessen sich das Obama-Regime schuldig gemacht hat.




Grüner Widerstand: Waffenlager in Sirte gesprengt
17.3.2012. In der von der NATO schwer zerbombten und danach geplünderten Stadt Sirte haben Kämpfer des Grünen Widerstandes, genauer gesagt des Bataillions „Thaer Sirte“, ein Waffenlager der Rebellenbrigade „17. Februar“ erobert und zahlreiche Waffen erobert. Anschließend wurde das Lager mit Unterstützung der städtischen Jugend in die Luft gesprengt.




Facebook zensiert pro-libysches Portal
17.3.2012. Offenbar aus politischen Gründen zensiert Facebook die Einträge des pro-libyschen Internetportals „Mathaba“, welches gegen die NATO-Besatzung auftritt und unterdrückt die Nachrichten-Up-dates der Seite und hat dafür gesorgt, daß Mathaba über die facebookinterne Suchfunktion nicht gefunden wird. Dieses Verhalten ist nicht neu: Schon im letzten Jahr hatten deutsche Gründungsmitglieder der Initiative Frieden für Libyen! eine Facebookseite mit dem Titel „Stop Nato Agression against Libya“ gegründet, aus der dann nach und nach die Artikel und die Kommentare verschwanden, bis die Seite zur leeren Hülle ohne Inhalte  wurde.




Aserbaidschan, Türkei und Iran versichern, im Kriegsfall sich nicht gegenseitig anzugreifen
17.3.2012. Zumindest hatten dies letzte Woche die Außenminister der drei Staaten bei einem Treffen in der aserbaidschanischen Enklave Nachitschewan beschlossen. Während Aserbaidschan seit einigen Jahren relativ glaubhaft eine Neutralitätspolitik betreibt, sind bei der Türkei Zweifel angebracht, denn diese ist ein NATO-Staat und sehr stark verwickelt in der militärische Unterstützung der bewaffneten Rebellion in Syrien – dem engsten Verbündeten Irans, der vor einem Angriff auf die Islamische Republik von Teheran unbedingt ausgeschaltet werden muß.




Kämpfer des Grünen Widerstandes sammeln sich in Bani Walid
17.3.2012. Wie ein Video im Internet belegt, sammeln sich auch in der libyschen Stadt Bani Walid Kämpfer des Grünen Widerstandes. In Bani Walid hatte sich Anfang des Jahres die lokale Bevölkerung erhoben und die Vertreter des NTC-Regimes verjagt, seitdem regieren in der Stadt – recht erfolgreich – örtliche Stammesführer, welche mit dem Grünen Widerstand mal mehr, mal weniger offen, sympathisieren.

Freitag, 16. März 2012


LIBYEN-KURZMELDUNGEN


Die Kurzmeldungen zu Libyen sind der Website www.welt-im-blick.de entnommen und laufen dort unter der Rubrik "Kurz und knapp in zwei Sätzen". Da in Syrien offenbar ein ähnliches Szenario von außen gesteuerter Unruhen wie in Libyen droht, haben wir auch die Meldungen zu Syrien mit übernommen.
Auch die Elfenbeinküste wurde zu Beginn des Jahres 2011 Opfer einer französischen Intervention mit anschließendem Regime-Wechsel welcher  wohl als Generalprobe für den Libyen-Einsatz der NATO galt. Daher werden wir künftig auch über die Entwicklung in diesem Konflikt berichten.

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UNO soll mehr auf Afrika eingehen – Libyen-Krieg wäre vermeidbar gewesen
16.3.2012. In seiner Rede vor der UNO vom 12. März hat der südafrikanische Vize-Außenminister Ebrahim Ebrahim gefordert, daß die UNO und die Afrikanische Union (AU) ihre Zusammenarbeit besser aufeinander abstimmen. Wäre dies bereits im letzten Jahr geschehen, so hätte man den Krieg in Libyen vermeiden können, welcher nur zu Stande kam, weil „nichtafrikanische Mächte versuchten, eine afrikanische Lösung der Krise zu untergraben“ sagte Ebrahim und verwies damit auf die Bombardierung Libyens durch die NATO.




Libyscher Ex-Premier im Hungerstreik nähert sich dem Tode
16.3.2012. Baghdadi al-Mahmoudi, letzter legitimer libyscher Premierminister, der nach dem Fall von Tripolis im August 2011 nach Tunesien geflüchtet war und dort wegen seiner drohenden Auslieferung an das libysche NTC-Regime in Hungerstreik getreten war, ist nach Aussage seines Anwaltes äußerst geschwächt. Zwar nehme Mahmoudi noch seine Diabetes-Medikamente, doch der 70-jährige werde von Tag zu Tag schwächer – und die ach so „demokratische internationale Gemeinschaft“ und selbsternannten „Menschenrechtler“ kümmern sich überhaupt nicht darum.




Das US-Regime jagt einen neuen Oberschurken: Joseph Kony!
16.3.2012. Lange hatte man von dem geheimnisumwitterten Anführer der christlich-fanatischen ugandischen Guerillatruppe Widerstandsarmee des Herren (LRA) nichts mehr gehört, ugandische Streitkräfte hatten die brutale Miliz teilweise aus dem Land in die benachbarte Demokratische Republik Kongo abgedrängt. Die Zahl ihrer Kämpfer soll auf 400 geschrumpft sein, doch ausgerechnet jetzt starten die USA eine große Medienkampagne, wie schlimm die LRA ist, daß sie Kindersoldaten einsetzt und Joseph Kony verhaftet werden muß – wozu sie bereits Militärberater nach Uganda entsandt hat – nach dem dort nun Erdöl (!) entdeckt wurde.




Libyen: Fünf NTC-Söldner in Aisha Ghaddafis Haus getötet
16.3.2012. Ein Scharfschütze des Grünen Widerstandes hat im Haus von Aisha Ghaddafi fünf NTC-Söldner getötet. Ob die fünf „Rebellen“ in dem in Ben Ashur liegenden Gebäude Plünderer waren oder als Wachmannschaft zurückgelassen wurden waren, konnte nicht ermittelt werden.




NATO-Neusprech: Al-Qaida-Kämpfer in Libyen sind „Rebellen“, Stammeskrieger im Jemen „Al-Qaida-Terroristen“
16.3.2012. Nach dem die NATO diese Woche wieder voller Stolz ihre Abschußquoten von angeblichen Al-Qaida-Mitgliedern im Jemen bekannt gab, fiel auf, daß sie in Libyen bekennende Mitglieder der gleichen radikalislamischen Terrorgruppe, wie den Militärgouverneur von Tripolis, Abdelhakim Bel Hadsch als „Rebellen“ oder „Revolutionäre“ bezeichnet. Im Jemen hingegen, den die USA seit Jahren mit Drohnen attackieren, beschießt sie die Gebiete abtrünniger Stämme und Orte, die von der sozialisten Separatistenbewegung, welche Südjemen wieder abtrennen möchte, kontrolliert werden und spricht von Kämpfern der Al-Qaida, denen die Angriffe gegolten haben – irgendwie merkwürdig, oder?



Syrische Regierung macht Saudi-Arabien und Katar für den Bürgerkrieg verantwortlich
16.3.2012. Der syrische Informationsminister Adnan Mahmoud erklärte diese Woche: „Einige Länder, solche wie Katar und Saudi Arabien, die bewaffnete Terrorgruppierungen mit Geld, Waffen und einer besonderen Einstellung unterstützen, sind Helfershelfer der Terroristen, die das ganze syrische Volk ins Visier genommen haben.“ Außerdem legte die syrische Regierung Material vor, aus dem hervorgeht, wie „oppositionelle“ Terroristen friedliche Zivilisten entführten, später töteten und die Leichen dann als angebliche Opfer der Regierungsarmee den westlichen Medien und Al-Dschasira gegenüber darstellten.




UNO verlängert Mandat in Libyen um 12 Monate
16.3.2012. Die UNO hat ihre UNSMIL (United Nations Support Mission in Libya) genannte Mission um ein Jahr verlängert – nicht wie bisher immer jeweils nur um drei Monate. Dies ist ein Anzeichen dafür, daß die UNO beim „Aufbau des Staates“, den sie sich auf die Fahnen geschrieben hat, nicht vorankommt und mit einer Verkomplizierung der Lage rechnet.




Syrische Armee befreit weitere Stadt, Wahlen im Mai geplant
15.3.2012. Die syrische Armee hat nach dem Homser Stadttel Baba Amr die Stadt Idlib von den bewaffneten Banden der „Freien Syrischen Armee“ und den radikalislamisen Salafisten-Milizen, welche von den Golfmonarchien und den NATO-Staaten unterstützt werden, befreit. Wie der syrische Präsident Bashar al-Assad ankündigt, soll es bereits schon im Mai 2012 Mehrparteienwahlen geben.




Youtube zensiert unliebsame politische Videos!
15.3.2012. Die Internet-Viedoplattform „Youtube“ zensiert offenbar kritische Videos, welche nicht ins Bild der herrschenden politischen Klasse passen. So hat Youtube das Video „"Libya: Green Soldiers - rare pictures, ready to fight the NATO-Invasion - (InomineX)" zensiert ohne Angabe von nachvollziehbaren Gründen und dem Blogger InomineX gedroht, dessen Youtube-Konto zu sperren – dieser vermutete, es liege an dem Wort „NATO-Invasion“, welches die Herrschenden ja in Zusammenhang mit dem Überfal auf Libyen ja nicht in den Mund nehmen (dürfen).




Korrupter Sarkozy: Erst von Ghaddafi gekauft, dann ließ er ihn umbringen
15.3.2012. Seinen Wahlkampf 2007 ließ sich der amtierende franzöisische Präsident Nicolas Sarkozy mit 50 Mio. Euro aus der Schatulle des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi finanzieren, - unklar was sich der Libyer davon versprach, vermutlich sollte der mickrige Franzose als wirtschaftlicher Türöffner nach Europa fungieren und Italiens Premier Berlusconi war selbst zu reich, als daß er gekauft werden konnte. Diese Vorwürfe gegen Sarkozy, der einer der treibenden Keile bei dem Überfall und der Vernichtung Libyens 2011 war, hatte vor knapp einem Jahr Ghaddafis Sohn Saif al-Islam in einem Interview erhoben – doch jetzt, pünktlich zum Wahlkampf in Frakreich – tauchen sie wieder auf.





Libyen: Grüner Widerstand sammelt sich
15.3.2012. Während Tripolis im Müll und Dreck versinkt, weil die von der NATO eingesetzte Regierung keine Müllabfuhr organisiert und selbst alle afrikanischen Gastarbeiter, welche früher für die „Drecksarbeiten“ zuständig waren, vertrieben hat, sieht man immer öfters grüne Fahnen und Grafittis und es mehren sich Berichte über sich häufende Aktivitäten des Grünen Widerstandes. Videos zeigen, wie Soldaten unter der grünen Flagge Ghaddafis in der Oasenstadt Al-Kufra aufmarschieren oder wie sich „grüne“ Kämpfer mit Waffen und zivilen Fahrzeugen für einen angeblichen Marsch auf Misrata sammeln – was unwahrscheinlich ist, da die Stadt extrem militärisch hochgerüstet ist und es mehr als ein paar hundert Kämpfer braucht, um dort einen Umsturz durchzuführen.




Letzter linker US-Abgeordneter abgewählt
15.3.2012. Dennis Kucinich, seit 1996 US-Kongreßabgeordneter, Kriegsgegner, und einer der letzten linken Volksvertreter im Parlament, hat die Vorwahlen um seinen Kongreß-Sitz verloren. Kucinich, Mitglied der Demokraten, hatte erst im letzten Jahr international wieder für Aufmerksamkeit gesorgt, als er sich gegen den Überfall auf Libyen stemmte und der libysche Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi ihn bat, zwischen Libyen und den USA zu vermitteln.




Libyen: NTC-Regime lehnt nur formell eine Abspaltung der Cyrenaika ab und unterstützt diese insgeheim
15.3.2012. Wie der frühere libysche Fernsehmoderator Dr. Hamza Touhami in einer Erklärung des Grünen Widerstandes mitteilte, ist das – was übrigens sogenannte „Verschwörungstheoretiker“ vor 9 Monaten schon wußten oder ahnten – eingetreten: die Abspaltung der östlichen, erdölreichen Region Cyrenaika wird von dem von der NATO eingesetzten Marionettenregime betrieben, auch wenn es formal gegen diese Abspaltung protestiert, so wird diese insgeheim vom „Nationalen Übergangsrat“ (NTC) gefördert. Das libysche Volk scheint diese „Autonomie“ nicht gutzuheißen und findet sich zu merkwürdigen Allianzen zusammen: In Tripolis wurden auf einer Demonstration für die Einheit des Landes wurden „Rebellen“-Fahnen geschwungen – und auch einige grüne Fahnen der Ghaddafi-Anhänger.

Montag, 12. März 2012


LIBYEN-KURZMELDUNGEN


Die Kurzmeldungen zu Libyen sind der Website www.welt-im-blick.de entnommen und laufen dort unter der Rubrik "Kurz und knapp in zwei Sätzen". Da in Syrien offenbar ein ähnliches Szenario von außen gesteuerter Unruhen wie in Libyen droht, haben wir auch die Meldungen zu Syrien mit übernommen.
Auch die Elfenbeinküste wurde zu Beginn des Jahres 2011 Opfer einer französischen Intervention mit anschließendem Regime-Wechsel welcher  wohl als Generalprobe für den Libyen-Einsatz der NATO galt. Daher werden wir künftig auch über die Entwicklung in diesem Konflikt berichten.

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Libyen: Hugo-Chavez-Stadion in Benghasi wird umbenannt
12.3.2012. Das Fußballstadion in Benghasi bekommt einen neuen Namen: statt nach Hugo Chavez wird es nun nach dem französischen Kriegsverbrecher Nicolas Sarkozy benannt. Während der venezuelanische Präsident Chavez im Verlauf des NATO-Krieges die legitime libysche Regierung der Jamahiriya unterstützte, war es der französische Machthaber Sarkozy, der mit seinen Bombern das jetzige Milizen-Regime an die Macht brachte und 2011 erst die Elfenbeinküste (mind. 3.000 Tote) und dann Libyen (mind. 60.000 Tote) in einen blutigen Bürgerkrieg stürzte.




Unfaßbar: Bundesregierung sieht „Verbesserung der Menschenrechtslage in Libyen“
12.3.2012. Auf eine Anfrage der Linkspartei zu Libyen hat die deutsche Bundesregierung allen Ernstes u.a. geantwortet, sie sähe im Vergeich zur Ghaddafi-Ära „Verbesserungen im Bereich der Menschenrechtslage“, da im Gegensatz zu früher „Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit“ herrschen würden. Daß Pro-Ghaddafi-Demonstrationen noch Ende 2011 in Tripolis zusammengeschossen wurden und daß  die Anhänger des alten Systems systematisch verfolgt, gefoltet und getötet werden – darüber schweigt die Bundesregierung, gibt aber dann plötzlich zu, daß Wüstenstädte in Südlibyen, wo „Gaddafi-Anhänger oder auch Gestrandete aus den Nachbarstaaten die Oberhand hätten“ Zufluchtsstätten für dunkelhäutige Libyen und Migranten aus Afrika seien, die vom neuen Regime brutal verfolgt werden.




Libyen: Neue Partei verspricht soziale Wohltaten für alle
12.3.2012. Die neugegründete Partei für Recht und Demokratie aus Benghasi gehört mittlerweile angeblich zu den beliebtesten Parteien im derzeitigen Libyen, denn in ihrem Programm verspricht sie quasi die komplette Erhaltung des Ghaddafi-Sozialstaates: kostenloses Wohnen, kostenloses Auto, kostenlosen Strom, kostenloses Telefon und ­Internet, dazu ein kostenloses Bildungs- und Gesundheitssystem. Im Gegenzug soll aber der komplette öffentliche Nahverkehr abgeschafft werden (macht keinen Sinn, wenn jeder ein Auto hat), Pässe und Führerscheine und eine kostenlose jähr­liche TÜV-Prüfung eingeführt werden, eine Arbeitszeitverkürzung auf fünf Stunden täglich, den Kauf von 55 neuen Flugzeugen und die Beauftragung amerikanischer, europäischer und koreanischer Firmen mit dem Bau von Wohnhäusern, die die Bewohner selbst entwerfen sollen.




Elfenbeinküste: „Rebellen-Regierung“ zurückgetreten
12.3.2012. Die „Regierung“ des Terroristenführers Guillaume Soro ist nach der Verkündung des endgültigen „Wahl“-Ergebnisses zurückgetreten. Bei der Wahl hatte die Republikanische Sammlungsbeweung (RDR) des pro-französischen Marionetten-Präsidenten Alessane Ouatara 138 von 253 Abgeordnetensitzen erhalten, die mit ihr verbündete Demokratische Partei der Elfenbeinküste (PDCI) von Ex-Staatschef Henri-Conan Bedie bekam 86 Mandate, während die Partei des rechtmäßigen, aber von Frankreich gestürzten Präsidenten Laurent Gbagbo, die Ivoirische Volksfront (FPI) und zahlreiche andere demokratische Oppsitionsparteien hatten die „Wahl“ boykottiiert.




Internetkrieg: “Elektronische Armee Syriens” ruft zum Informationskrieg auf
12.3.2012. Rund 200.000 bis 250.000 Mitglieder soll nach eigenen Angaben die Elektronische Armee Syriens besitzen, welche erklärt, „die Reformpolitik des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad“ zu unterstützen und gegen die Internetseiten, welche Lügen über die Situation in Syrien verbreiten, vorzugehen. Mitglieder der Jugendgruppen z.B. fotografieren und filmen die Plätze, wo nach westlichen Berichten zufolge Demonstrationen stattfinden sollen (in Wirklichkeit aber keine sind) und stellen diese aktuell sofort ins Internet.




Libyen ist Geschichte
12.3.2012. Der bekannte Blogger InomineX bringt es mit wenigen Worten so auf den Punkt: „Das freie und unabhängige Libyen, mit einer funktionierenden Basisdemokratie, einer unabhängigen, volks-freundlichen Zentralbank, einem der besten und gerechtesten Sozialsysteme weltweit, dem höchsten Lebensstandart aller afrikanischen Staaten, ein Land ohne Verschuldung, einem funktionierenden, gewinnbringendem Staatshaushalt und noch viel mehr Goodies ist Geschichte. Zurückgebombt in die Steinzeit und re-kolonialisiert von den denkbar schlimmsten und bösartigsten, ja abgrundtief schlechen, internationalen Verbrecher- und Terrorbanden.“




Ex-CIA-Mann: NATO trainiert syrische Terroristen
12.3.2012. Wie der Ex-CIA-Mitarbeiter Philip Giraldi bereits Mitte Dezember berichtete, fliegen nicht markierte NATO-Flugzeuge Waffen und „Freiwillige“ aus Libyen zur türkischen Luftwaffenbasis Iskenderun. Dort werden sie von britischen und französischen Militärs gemeinsam mit den Terroristen der „Freien Syrischen Armee“ (FSA) ausgebildet und von CIA und US-Militärs auch in der Bedienung von Kommunikationstechnik unterwiesen.





CIA unterhält politische Abteilung zur Beeinflußung von Wahlen im Ausland
12.3.2012. Der US-amerikanische Geheimdienst CIA unterhält mit der „Covert Action Staff“ (CAS) eine Abteilung deren Aufgabe es ist, politische Wahlen im Ausland dahingehend zu beeinflussen, daß pro-amerikanische Kandidaten und Parteien den Sieg davon tragen, wobei sich die CAS aller möglichen Methoden bedient, wie z.B. dem Entwerfen politischer Kampagnen vom Autoaufkleber bis zum Plakat, dem Schreiben von Artikeln im Stil von Journalisten, oder dem Ausarbeiten von Plänen zur Schwächung der Finanzsysteme der Gegner mit dem Abzug von Investitionen u.a.. Die CAS ist bereits bei „bunten Revolutionen“ in der Ukraine 2004, in Georgien, Kirgisien, Aserbaidschan und Usbekistan aktiv geworden.





Rußland fordert von NATO Entschuldigung für die Opfer des Libyen-Angriffs
12.3.2012. Auf der Sitzung des UN-Sicherheitsrates letzte Woche verlangte Rußlands UN-Botschafter von den NATO-Staaten eine Entschuldigung für die bei den Luftangriffen auf Libyen im letzten Jahr getöteten Zivilisten, was den von der NATO installierten libyschen Marionetten-Premier Abdelrahim al-Kib zur der sinnfreien Bemerkung veranlasste, Rußland betreibe „Propaganda“. Zu dem Vorwurf Rußlands, das libysche Regime unterstütze die Terroristen der Freien Syrischen Armee (FSA) und unterhalte ein Ausbildungslager in Libyen, schwieg al-Kib, obwohl er wenige Stunden zuvor bei einer Rede im Internationalen Friedens­institut in New York erklärt hatte, sein Land unterstütze die „syrische Opposition“ (gemeint sind nicht die die säkulären Demokraten, sondern die islamischen Radikalen von den Muslimbrüdern aufwärts).

Freitag, 9. März 2012

LIBYEN-KURZMELDUNGEN


Die Kurzmeldungen zu Libyen sind der Website www.welt-im-blick.de entnommen und laufen dort unter der Rubrik "Kurz und knapp in zwei Sätzen". Da in Syrien offenbar ein ähnliches Szenario von außen gesteuerter Unruhen wie in Libyen droht, haben wir auch die Meldungen zu Syrien mit übernommen.
Auch die Elfenbeinküste wurde zu Beginn des Jahres 2011 Opfer einer französischen Intervention mit anschließendem Regime-Wechsel welcher  wohl als Generalprobe für den Libyen-Einsatz der NATO galt. Daher werden wir künftig auch über die Entwicklung in diesem Konflikt berichten.

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US-Luftwaffe in Mali militärisch aktiv
9.3.2012. Wie die deutsche Gesellschaft für bedrohte Völker (GbV) berichtet und sich dabei auf Augenzeugenberichte beruft, hat die US-Luftwaffe in die Kämpfe zwischen Regierungstruppen in Mali und aufständischen Tuareg-Kämpfern eingegriffen und eingeschlossene Regierungssoldaten in der Nähe der Stadt Tessalit aus der Luft mit Lebensmitteln versorgt. Zahlreiche Angehörige des Nomadenvolkes der Tuareg haben in Libyen auf Seiten Ghaddafis gekämpft, der sie immer unterstützt hatte, und sind nach Ende des Krieges mit z.T. schweren Waffen in andere Sahelstaaten ausgeewichen, wo sie – wie z.B. in Mali mit der „Nationalen Bewegung für die Befreiung des Azawad" (MNLA) für einen unabhängigen Tuareg-Staat kämpfen.




Ehefrau von Dr. Hamza Touhami wieder befreit!
9.3.2012. Die vom libyschen NTC-Regime entführte Ehefrau des früheren Fernsehmoderators Dr. Hamza Touhami, der jetzt für den Grünen Widerstand aktiv ist, wurde von Stammeskämpfern der Warfalla wieder aus ihrer Geiselhaft befreit. In Bani Waid, der „Hauptstadt“ der Warfalla, Libyens größtem Stamm, wurden sechs Heckenschützen mit Präzisionsgewehren und Schalldämpferpistolen verhaftet und werden derzeit verhört.




Libyen: Östliche Region Cyrenaika will sich abspalten!
9.3.2012. Seit Monaten warnen Experten davor, nun ist es passiert: vor einigen Tagen haben 3.000 Menschen, darunter Stammesführer und Milizenchefs auf einer großen Regionalkonferenz in Benghasi beschlossen, die östliche Region Cyrenaika für „teilautonom“ zu erklären. Zwar erkennt man den „Nationalen Übergangsrat“ (NTC) als „Symbol für die nationale Einheit“ an und billigt diesem zu, für Außenpolitik, Armee und Erdöl zuständig zu sein, Experten sehen in der „Teilautonomie“ dennoch den ersten Schritt zur Unabhängigkeit, bei dem sich der erdölreiche und relativ ruhig Osten vom zerbombten Restlibyen, daß im Norden von Islamisten regiert und im Süden vom Grünen Widerstand aufgemischt wird, trennt.




Cyrenaika: alter Monarchist ist Anführer der Seperatisten

9.3.2012. Einer der Anführer der Abspaltung der Region Cyrenaika ist Ahmed Zubair al-Senussi, ein Verwandter des früheren König Idris I. (1951-69), der Libyen im finstersten Mittelalter hielt und von Muammar al-Ghaddafi gestürzt wurde. Ahmed Zubair al-Senussi, der jetzt auch gleichzeitig Mitglied des „Nationalen Übergangsrates“ NTC ist, versuchte 1970 einen Gegenputsch und wurde inhaftiert und erst 2001 von Ghaddafi begnadigt (man beachte die lange Lebensdauer in einem libyschen Gefängnis!).




Libysche Separatisten: Jalil sieht „ausländische Verschwörung“ und will nationale Einheit notfalls mit Gewalt herstellen
9.3.2012. Die Meldungen sind sehr verwirrend: Während sich die östliche Erdöl-Region Cyrenaika für „teilautonom“ erklärte, verurteilte „Übergangsdiktator“ Mustafa Abdel Jalil diese Aktion, warnte vor der Zerstörung Libyens und einer „Verschwörung, die von einigen unserer arabischen Bruderstaaten“ finanziert werde und drohte, die territoriale Einheit notfalls mit Gewalt wiederherzustellen. Kritische Beobachter halten die Reaktion Jalils allerdings für Heuchelei und die Abspaltung für einen Plan, der seit Monaten feststeht, zumal Jalil als treuer US-Vasall selbst aus der Ostregion stammt und auch in die Washingtoner Pläne zur Zerschlagung Libyens in kleinere Stadt- und Regionalstaaten involviert sein dürfte.




Jugenddemonstration in Tobruk bedauert Ghaddafis Ermordung
9.3.2012. Wie ein Video von einer Demonstration überwiegend junger Leute in der ostlibyschen Stadt Tobruk zeigt, bedauern zahlreiche Demonstrationsteilnehmer die Ermordung des Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi. Bemerkenswert ist dabei, daß die Demonstranten unter der Flagge der alten Monarchie (=aktuelle Flagger der „Rebellen“) marschieren und sich gegen die jüngste Autonomie-Erklärung der östlichen Region Cyrenaika wandten.




Libyen: Angeblich 324 Häftlinge aus KZ in Misrata befreit – und prominente TV-Moderatorin
9.3.2012. Laut den Verlautbarungen der in der libyschen Hafenstadt Misrata herrschenden Milizen, wurden von „Unbekannten“ aus örtlichen Inhaftierungslagern 324 „Ghaddafi-Loyalisten“ und verbündete Kämpfer aus dem Tschad befreit. Der Grüne Widerstand hat inzwischen in Tripolis die frühere TV-Moderatorin und Ghaddafi-Loyalistin Hala Misrati aus der Haft der „Rebellen“ befreit, wo sie geschlagen, gefoltert und mehrfach vergewaltigt wurde.

Mittwoch, 7. März 2012

LIBYEN-KURZMELDUNGEN


Die Kurzmeldungen zu Libyen sind der Website www.welt-im-blick.de entnommen und laufen dort unter der Rubrik "Kurz und knapp in zwei Sätzen". Da in Syrien offenbar ein ähnliches Szenario von außen gesteuerter Unruhen wie in Libyen droht, haben wir auch die Meldungen zu Syrien mit übernommen.
Auch die Elfenbeinküste wurde zu Beginn des Jahres 2011 Opfer einer französischen Intervention mit anschließendem Regime-Wechsel welcher  wohl als Generalprobe für den Libyen-Einsatz der NATO galt. Daher werden wir künftig auch über die Entwicklung in diesem Konflikt berichten.

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UNO-Menschenrechtsrats-Bericht eine einzige Lüge: „Umsichtiges Vorgehen“ der NATO beim Bombardement und „keinen Hinweis für eine ungesetzliche Tötung Ghaddafis“ festgestellt
7.3.2012. Wenn es je eines Beweises bedurft hätte, daß die UNO nicht mehr als ein lächerlicher Kasperverein an der Leine der USA ist, dann wäre der „Untersuchungsbericht“ (der Name ist schon lächerlich, denn untersucht wurde offenbar ernsthaft gar nichts) dazu geeignet gewesen. "Die NATO hat einen höchst präzisen Feldzug unternommen mit der nachweislichen Entschlossenheit, zivile Opfer zu vermeiden", heißt es speichelleckerisch in dem Bericht und gipfelt in der Behauptung, daß man den Tod Gaddafis auch nicht als "ungesetzliche Tötung" bestätigen könne – obwohl jeder der einen Internetanschluß besitzt, die Bilder der völlig ausgebombten Hafenstadt Sirte sehen konnte, ebenso wie die Videos, welche die brutale Ermordung Muammar al-Ghaddafis zeigen, welche aber nach dem Geschmack der UNO offenbar nicht „ungesetzlich“ ist – derartige Vorstellungen von Moral und Menschenrecht, die das zu Tode foltern von Staatsoerhäuptern für legitim halten,  erklären natürlich auch, warum die Welt in einem derartig katastrophalen Zustand ist.


Diplomaten: 80% der syrischen Rebellen sind religiöse Extremisten 

7.3.2012. Aus diplomatischen und humanitären Kreisen in Damaskus heißt es, daß 80% der  Aufständischen religiöse Fanatiker wären und etwa 20% der Kämpfer aus dem Ausland bezahlt werden. Erwiesen ist u.a. – selbst nach Berichten der Westmedien – daß die Terrorgruppe „Freie Syrische Armee“ Geld aus dem Ausland, besonders aus Katar bekommt.




Libyen: Neues vom Widerstand
7.3.2012. In Benghasi zerstörte eine mächtige Explosion das Battailons-Hauptquartier der „Märtyrer des 17. Februar“, wobei die Bevölkerung die Zerstörung zum Anlaß nahm, sich auf den Straßen zu versammeln und gegen weitere Widerstandsnester des Regimes vorzugehen. Frauen des Grünen Widerstandes zündeten im Diplomatenviertel nahe dem Sou Jomo in Tripolis eine Bombe, in Sirte wurden bei Kämpfen 10 Rebellen getötet und drei Fahrezeuge zerstört und in Ben Jawad ein Massengrab mit 157 getöteten Libyern gefunden – ganz offensichtlich ermordet durch die „Rebellen“ während des Krieges im letzten Jahr, aber der Medien-Mainstream versucht das Massaker Ghaddafi in die Schuhe zu schieben, obwohl der Fundort in Rebellenhand war.



Irakischer Premier: Al-Qaida wandert nach Syrien ab
7.3.2012. Der irakische Premierminister Nuri al-Maliki erklärte dieser Tage, daß die radikalislamische Terrororganisation Al-Qaida aus dem Irak nach Syrien abwandert, möglicherweise von dort sogar nach Ägypten und Libyen weiter. Die Organisation suche sich Länder mit inneren Konflikten, da der Nährboden dort gut für ihre Aktionen sein – warum sie aber dann  den zerrissenen und kaputten Irak verläßt erklärte Al-Maliki nicht.




Ali Tarhouni und Moslembrüder gründen neue Parteien
7.3.2012. Es wird präziser: der in den USA lebende ehemalige „Wirtschaftsminister“ der libyschen „Rebellen“, Ali Tarhouni, hat eine neue liberale Partei namens Nationale Zentrumsbewegung gegründet, die sich gegen jede Art von Extremismus wendet und u.a. für Frauenrechte einsetzt. Auch die konservativen, von den USA unterstützten Muslimbrüder haben eine Partei mit dem Namen  Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung gegründet, die bereits in 18 Städten aktiv ist.




Libyen: Ehefrau von Dr. Touhami „verhaftet“
7.3.2012. Das NTC-Regime hat die Ehefrau des früheren libyschen TV-Sprechers Dr. Hamza Touhami, der nun im Grünen Wiederstand aktiv ist, als Geisel genommen. Dr. Touhami versicherte aber, daß er selbst durch Folter an seiner geliebten Frau nicht den Widerstand aufgeben werde und daß seine Familie bereit sei, einen Blutzoll im Kampf für die Befreiung Libyens zu zahlen.




Syrien: 118 ausländische Söldner und 600 Rebellen verhaftet
7.3.2012. Die syrische Regierung hat 600 bewaffnete Rebellen und 118 ausländische Söldner, darunter viele Franzosen und 50 türkische Soldaten, verhaftet, welche die Rebellen ausgebildet haben und auf deren Seite kämpften. Der Westen versucht seit Monaten, Syrien in ein blutigen Bürgerkrieg zu stürzen, das er ebenso wie den Jemen, Libyen oder Ägypten destabilisieren möchte.




Jalil bleibt weiterhin Diktator von Libyen
7.3.2012. Mustafa Abdel Jalil, als Justizminister unter Ghaddafi für die Todesurteile zuständig, und jetzt Chef des „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) wurde vorgestern in seiner Funktion im Amt und damit als „Übergangspräsident“ Libyens bestätigt. Dabei wurde er laut Mainstream-Medien „gewählt“ – so nennt der Mainstream das, wenn einer per Akklamation durch ca. zwei Dutzend Menschen auf den Schild gehoben wird.




GRÜNE Politikerin hetzt schon wieder für neuen Krieg
7.3.2012. Die Bundestagsabgeordnete der GRÜNEN, Kerstin Müller, trommelt in einem Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau für einen Angriff auf Syrien, wobei auch die Worte „Schutzverantwortung“, die „Errichtung von Schutzzonen“ (was beduetet, daß Syrien zumindest teilweise besetzt werden soll) und „Nie wieder Srebrenica!“ falllen – was soviel heißt, wie „wir müssen Krieg führen, wenn irgendwo Gewalt droht“. Sollte es nicht lieber heißen: „Nie wieder Sirte!“, „Nie wieder Falludschah!“ (wurden bei von der NATO plattgebombt.




Totgeschwiegen: Große Pro-Assad-Demo in Brüssel
7.3.2012. In Brüssel fand dieser Tage eine Kundgebung statt, auf der sich zahlreiche Syrer solidarisch mit ihrem Staatspräsidenten Bashar al-Assad erklärten, Porträts von diesem schwenkten und eine friedliche Konfliktlösung forderten. Dies wurde von den Mainstream-Medien (MSM)  völlig ignoriert – Viedos dazu gibts bei YouTube.




Libyen: Cyrenaika will sich offenbar abspalten
7.3.2012. Die erdölreiche Region Cyrenaika im Osten Libyens mit dem Zentrum Benghasi will sich offenbar von Restlibyen aspalten und nur noch als selbstbestimmendes Bundesland in einem föderativen Libyen bleiben, wie Russia Today berichtet. Damit reagieren die Protagonisten des Bürgerkrieges 2011 und ihre westlichen Schutzherren auf den anhaltenden Widerstand der Jamahiriya-Kräfte in den anderen beiden Landesteilen Fezzan und Tripolitanien.




In Tripolis türmen sich die Müllberge
7.3.2012. Das Regime des „Nationalen Übergangsrates“ (NTC), welches vorgibt, Libyen zu regieren, ist nicht einmal in der Lage, in der Hauptstadt eine Müllabfuhr zu organisieren und so ersticken Tripolis und andere Städte im Müll. Daran haben die Rebellen selbst schuld – denn mit ihren Progromen gegen Schwarzafrikaner, die bisher die ganzen niederen Arbeiten verrichteten, wurden eben auch die Arbeitskräfte vertrieben und viele der sogenannten „Rebellen“ sind sich offenbar zu fein ihren eigenen Dreck wegzuräumen.



Montag, 5. März 2012

LIBYEN-KURZMELDUNGEN


Die Kurzmeldungen zu Libyen sind der Website www.welt-im-blick.de entnommen und laufen dort unter der Rubrik "Kurz und knapp in zwei Sätzen". Da in Syrien offenbar ein ähnliches Szenario von außen gesteuerter Unruhen wie in Libyen droht, haben wir auch die Meldungen zu Syrien mit übernommen.
Auch die Elfenbeinküste wurde zu Beginn des Jahres 2011 Opfer einer französischen Intervention mit anschließendem Regime-Wechsel welcher  wohl als Generalprobe für den Libyen-Einsatz der NATO galt. Daher werden wir künftig auch über die Entwicklung in diesem Konflikt berichten.

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Syrische Opposition will Russen und Chinesen töten!
5.3.2012. Welche „Super-Demokraten“ der Westen in Syrien unterstützt, wird deutlich, wenn man die Auslassungen des bekannten Dissidenten Saadallah Jabiri liest. Der rief dazu auf Russen und Chinesen zu entführen und zu töten, weil diese Staaten mit ihrem Veto eine (unausgewogene) UN-Resolution, mit der der Westen einen Angriffskrieg auf Syrien legitimieren wollte, verhindert haben.




Jemen: der Houthi-Clan unterstützt die syrische Regierung
5.3.2012. Der rebellische Houthi-Clan, welcher Gebiete im Norden Jemens kontrolliert und gegen die Zentralregierung kämpft, hat beschlossen, die syrische Regierung von Präsident Bashar al-Assad zu unterstützen und bereits mehrere dutzend Kämpfer nach Syrien entsandt. Die Houthis im Jemen werden offenbar vom Iran mit Waffen versorgt und wollen sich auf diese Weise revanchieren, denn Syrien ist ein enger Verbündeter Irans.




Tschadische Streitkräfte kämpfen mit Söldnern des libyschen NATO-Regimes
5.3.2012. Hunderte von Söldnern des libyschen „Rebellen“-Regimes, welches von der NATO an die Macht gebombt wurde, sind auf tschadisches Territorium eingedrungen – entweder um Kämpfer des Grünen Widerstandes zu verfolgen oder den rohstoffreichen Aouzou-Streifen zu annektieren (mit Ghaddafi bestand ein Friedensvertrag, den das neue Regime aber wohl nicht anerkennt). Der tschadische Präsident Idriss Déby holte zum Gegenschlag aus und entsandte Kampfhubschrauber und Spezialteams in die Region, warf die Eindringlinge zurück, wobei seine Truppen selbst bis zu 700 km weit nach Libyen eindrangen, wobei dreihundert libysche NTC-Kämpfer gefangen genommen wurden – so ein offizieller libyscher „Regierungs“-Bericht.




OVKS-Staaten fordern Ende der Gewalt in Syrien – auf beiden Seiten
5.3.2012. Die Staaten der Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit (Armenien, Rußland, Weißrußland, Kirgisien, Tadschikistan und Kasachstan) haben in einer gemeinsamen Erklärung ein  Ende der Kämpfe in Syrien, Gespräche zwischen Regierung und Opposition, sowie politische und soziale Reformen gefordert. Interessant ist dabei, daß ausdrücklich die Gewalt sowohl von der Regierung, als auch von der Opposition verurteilt wurde – was der Westen bisher ablehnt.




NTC-Kräfte in südlibyscher Stadt eingeschlossen
5.3.2012. Die Kämpfer des neuen Regimes, welche die die südlibysche Stadt Al-Kufra von den Kräften des Grünen Widerstandes säubern wollen, sind in der Stadt selbst von diesen am Flughafen eingeschlossen worden. Sie können nun  ihre Verletzten nicht ausfliegen und keinen Nachschub in die Stadt bringen.




Libyen: Erste Parteien werden gegründet
5.3.2012. In Libyen werden nun immer mehr Parteien gegründet, so z.B. eine neue Zentrumspartei von Ali Tarhouni, einem Wirtshaftsprofessor aus den USA, der während des Krieges „Erdöl- und Wirtschaftsminister“ der „Rebellen“ war, als Mann Washingtons gilt  und sich bereits seit Herbst 2011 vom belasteten „Nationalen Übergangsrat“ NTC absetzte und diesen kritisierte. Neben dem neoliberalen Tarhouni gründete auch der Milizenführer Abdullah Nakir eine Partei und auch von der Gründung einer dritten „Reformpartei“ wurde berichtet – über die ideologische Ausrichtung der Parteien war aber nichts zu erfahren.

Freitag, 2. März 2012

LIBYEN-KURZMELDUNGEN


Die Kurzmeldungen zu Libyen sind der Website www.welt-im-blick.de entnommen und laufen dort unter der Rubrik "Kurz und knapp in zwei Sätzen". Da in Syrien offenbar ein ähnliches Szenario von außen gesteuerter Unruhen wie in Libyen droht, haben wir auch die Meldungen zu Syrien mit übernommen.
Auch die Elfenbeinküste wurde zu Beginn des Jahres 2011 Opfer einer französischen Intervention mit anschließendem Regime-Wechsel welcher  wohl als Generalprobe für den Libyen-Einsatz der NATO galt. Daher werden wir künftig auch über die Entwicklung in diesem Konflikt berichten.

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Einfluß der Oppositionsgruppen in Syrien offenbar geringer als gedacht
2.3.2012. Der politische Einfluß der Opposition ist offenbar geringer als uns die Westmedien glauben machen wollen, denn trotz Boykott-Aufrufes der oppositionellen Gruppierungen für das Referendum über die Verfassung und bürgerkriegsartiger Zustände gingen über 57% zur Wahl. Der nicht demokratisch legitimierte deutsche Außenminister Guido Westerwelle von der 3%-Splitterpartei FDP erklärte, das Referendum sei eine „Scheinabstimmung“ gewesen.  Wegen der geringen Wahlbeteiligung – die betrug immerhin  mehr als zur letzten Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.




Witz des Tages: Libysches Regime sagt „medizinische Unterstützung“ für syrische Rebellen zu
2.3.2012. Der libysche „Präsident“ Mustafa Abdel Jalil, dessen brutales Regime (von zahlreichen Ländern nicht anerkannt) noch nicht einmal eine Müllabfuhr in der Hauptstadt Tripolis organisieren kann, geschweige denn eine medizinische Versorgung im eigenen Land, hat nun medienwirksam erklärt, es wolle dem syrischen Volk – damit meint er wohl die Aufständischen, deren „Syrischen Nationalrat“ Libyen als einziges Land der Welt als „Regierung“ Syriens anerkennt – medizinische Hilfe wegen des Bürgerkrieges zukommen lassen. Den Syriern wäre wohl eher geholfen, wenn Jalil die 700 islamistischen libyschen „Revolutionskämpfer“, welche die syrische Bevölkerung auf Seiten der Aufständischen seit Wochen terrorisieren, wieder abziehen würde.





Grüner Widerstand in Al-Kufra hält sich, Regime besitzt neue Überwachungstechnik
2.3.2012. Die aufständischen Toubou und der Grüne Widerstand in der Oasenstadt Al-Kufra (Südlibyen) halten sich wacker gegen die bewaffneten Banden des NTC-Regimes, unterstützt werden sie von den im Tschad siedelnden Toubou. In Tripolis hat das Terror-Regime der NTC-Milizen fünf mobile Funknetz-Überwachungswagen, die mit Greifkommandos ausgerüstet sind und alle Handy-Gespräche abhören können, in Dienst gestellt – vermutlich mit französischer Hilfe.




Vereinigte Arabische Emirate scheren langsam aus der Anti-Syrien-Front aus
2.3.2012. Offenbar kommen einigen Scheichs langsam Zweifel an ihrem Tun und ihrer bedingungslosen Gefolgschaft zu den USA und Saudi-Arabien. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben beschlossen, sich von der Haltung im Golfkooperationsrat zu verabschieden und im Syrien-Konflikt strikte Neutralität zu wahren – weder pro- noch antisyrische Demonstrationen werden künftig in den VAE erlaubt.




NATO macht wieder Jagd auf Ghaddafi-Kinder
2.3.2012. Die Nord-Atlantische Terror-Organisation (NATO) gibt keine Ruhe, bis alle im Grab sind: in der Gegend von Nalut (liegt im von Berbern besiedelten Dschebel Nafusa) haben Augenzeugen berichtet, wie Kampfflugzeuge des Militärpaktes einen Fahrzeugkonvoi bombardierten und dabei versuchten, den im Konvoi vermuteten Saif al-Islam, Sohn des früheren Staatschefs Muammar al-Ghaddafi zu töten. Mittlerweile sind alle Kinder Ghaddafis, auch Tochter Aisha, die lediglich Rechtsanwältin und Leiterin einer staatlichen Wohlfahrtsorganisation war, auf der Fahndungsliste von Interpol und die Hexenjagd in Libyen auf politisch Andersdenkende nimmt abartige, totalitäre Formen an.




Trotz Sanktionen: Venezuela liefert weiter Treibstoff nach Syrien
2.3.2012. Die Regierung des kleinen Venezuela und sein krebskranker Präsident Hugo Chavez entwicklen sich immer mehr zum globalen Widersacher der imperialistischen Machtpolitik der NATO-Staaten und ihrer Marionettenregime. So erklärte der venezuelanische Erdölminister Rafael Ramirez, sein Land wäre bereit, im Falle einer syrischen Bitte, weiterhin Treibstoff an Damaskus zu liefern, denn die Sanktionen sind nur ein „Plan der Imperialisten, um Syrien zu schaden“.




Neues Regime in Libyen droht mit Kontaktabbruch zu Nachbarländern
2.3.2012. Das libysche NTC-Regime, welches von der NATO ins Amt gebombt wurde, hat allen Nachbarländern (betrifft wohl hauptsächlich Algerien, Tunesien und Niger) mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen gedroht, sollten diese nicht alle ins Ausland geflohenen Anhänger Muammar al-Ghaddafis an Tripolis ausliefern. Der „Präsident“ des korrupten Regimes, Mustafa Abdel Jalil garantiere eine „gerechte Behandlung“ der Ausgelieferten – was seine Milizen darunter verstehen, zeigen die immer neuen Foltervideos, die jede Woche im Internet kursieren.





Grüner Widerstand jetzt mit Frauenbataillon
2.3.2012. Mehrere mit Tarnuniformen bekleidete, vermummte Frauen sind vor die Kamera getreten und haben erklärt: »Die Frauen von der Brigade Alzafa al Akhdar (die Wächter der Revolution) vom Grünen Widerstand sind bereit und vorbereitet um zur Ehre vom Martyrer Ghadafi – welcher noch in unseren Herzen lebt – zu kämpfen.“ Die Frauen trugen Patronengurte um den Körper geschlungen und Sonnenbrillen und wie dem Video im Internet zu entnehmen war, war dies nicht die einzige Frauenbrigade des Widerstandes




Libysche „Rebellen“ zerstören christlichen Friedhof
2.3.2012. Anhänger des neuen Regimes in Tripolis haben einen christlichen Friedhof in Libyen geschändet, Grabsteine mit voller Wucht umgetreten und ein großes steinernes Kreuz mit Vorschlaghämmern bearbeitet, wie ein Youtube-Video zeigt. Unter der Vorgängerregierung Muammar al-Ghaddafis waren solche Auswüchse undenkbar gewesen, Libyen galt als eines der sichersten und relativ seriösen Reiseländer.




Pentagon gibt Milliarden Dollar pro Jahr aus, um die Bürger zu manipulieren
1.3.2012. Das us-amerikanische Verteidigungsministerium Pentagon verfügt über 27.000 Spezialisten für Medienmanipulation und Meinungsmache und ein Jahresbudget für diese Zwecke von 4,7 Mrd. US-Dollar. Zum Vergleich: der mächtige Springer-Konzern in Deutschland hat nur 11.500 Mitarbeiter und 2010 nahm er“nur“ 2,8 Mrd. ein.




Dubios: Angebliche syrische „Menschenrechtler“ geben nur Informationen an pro-westliche Journalisten
1.3.2012. Die sogenannte „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“, eine dubiose Ein-Mann-Organisation mit Sitz in einem Londoner Snack-Shop (ehrlich jetzt!) ist bereits mehrfach durch Falschmeldungen über den syrischen Bürgerkrieg aufgefallen, welche von den Westmedien begierig aufgesogen und vebreitet werden, ohne daß Gegenrecherche betrieben wird. Die Beobachtungsstelle kam deshalb wiederholt in den Verdacht, ein eigens von westlichen Geheimdiensten für den Syrien-Konflikt ins Leben gerufenes Propagandainstrument zu sein, was wieder deutlich wird, wenn man ihre Kriterien der Stelle für Journalistenanfragen sieht: die Journalisten müssen nämlich Links mitsenden von früheren Artikeln, die sie verfaßt haben und wenn die nicht gefallen oder zuviel Sympathie für die syrische Regierung erkennen lassen, gibts auch keine Informationen.