Freitag, 17. Februar 2012

LIBYEN-KURZMELDUNGEN


Die Kurzmeldungen zu Libyen sind der Website www.welt-im-blick.de entnommen und laufen dort unter der Rubrik "Kurz und knapp in zwei Sätzen". Da in Syrien offenbar ein ähnliches Szenario von außen gesteuerter Unruhen wie in Libyen droht, haben wir auch die Meldungen zu Syrien mit übernommen.
Auch die Elfenbeinküste wurde zu Beginn des Jahres 2011 Opfer einer französischen Intervention mit anschließendem Regime-Wechsel welcher  wohl als Generalprobe für den Libyen-Einsatz der NATO galt. Daher werden wir künftig auch über die Entwicklung in diesem Konflikt berichten.

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Amnesty International: Gaddafi-Anhänger werden in Libyen zu Tode gefoltert
17.2.2012. Nach dem Sturz des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi sind nach Angeben der pro-westlichen Menschenrechtsorganisation „Amnesty International“ in den Gefängnissen des neuen Regimes mindestens 12 Menschen, die Anhänger Ghaddafis waren, zu Tode gefoltert worden, darunter ein früherer libyscher Botschafter. Geht man davon aus, daß Amnesty den militärischen Überfall auf Libyen 2011 und die Unterstützung der „Rebellen“ befürwortet hatte, so weiß man, warum diese Zahl so niedrig ausfällt – in Wirklichkeit wird es Hunderte ungenannter Foltertoter geben.





Dubioses „Hilfswerk“ Avaaz hetzt gegen Syrien und betreibt Kriegspropaganda
17.2.2012. Das bekannte, aber ziemlich undurchsichtige us-amerikanische Internet-Netzwerk Avaaz, welches sich nach eigenen Angaben für „Menschenrechte“ einsetzen will und für seine nervigen Online-Spenden-Aufrufe bekannt ist, hat zugegeben, daß es in den Schmuggel über die syrische Grenze involiviert ist. Mit Tränendrüsen-Polemik („Das Assad-Regime schlachtet seine Bürger ab und legt Städte in Schutt und Asche“, „der eiserne Griff des Diktators über das ganze Land“ etc.) versucht Avaaz den gutgläubigen Menschen ihr Geld aus der Tasche zu ziehen, um die „friedlichen Helden der Demokratie“ – wie zivile Oppositionelle und die brutalen Terroristen der „Freien Syrischen Armee“ FSA gleichermaßen bezeichnet werden – mit „medizinischer Ausrüstung“ auszustatten und erklärt, es sei  das „einzige Netzwerk“, welches Ausrüstung und Informationen von und nach Syrien schmuggeln könne.




UNO: Libysche „Regierungs“-Delegation tritt gegen Homosexuellen-Rechte auf
17.2.2012. Libyens Delegierter im UN-Menschenrechtsrat kritisierte äußerst heftig das Eintreten der UN für die Rechte von Homosexuellen und erklärte, dass die Beratung über schwul-lesbische Themen "die Religion beeinträchtigen und das Überleben der Menschheit" infrage stellen würde“ und erklärte, daß in seinem Land gleichgeschlechtliche Handlungen mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft werden. Während die gestürzte Regierung Muammar al-Ghaddafis versuchte dem Westen zu gefallen und zögerlich zahlreiche Vebesserungen in der Menschenrechtsfrage anstrebte, scheint sich das heutige, unter dem Schutz der NATO eingesetzte Regime weniger um sein Image in der Welt zu stören und foltert mit großem Behagen politische Gefangene.




Syrien: Präsident Assad stellt neue Verfassung mit Mehrparteiensystem vor – Referendum Ende Februar
17.2.2012. Der syrische Präsident Bashar al-Assad hat eine neue Verfassung, welche von einer Reformkommission ausgearbeitet wurde, der Öffentlichkeit vorgestellt und für den 26 Februar eine Volksabstimmung über das neue Regelwerk angesetzt. Unter anderem heißt es in der neuen Verfassung, daß die Baath-Partei keine Führungsrolle in Staat und Gesellschaft mehr beansprucht, der Staatspräsident nur zweimal für eine je siebenjährige Amtszeit kandidieren darf usw. – die Verfassung macht das Land – zumindest theoretisch – zu einem der demokratischsten arabischen Staaten – während Assads Kritiker in der Region zumeist feudalistisch-absolutistisch herrschende Scheichs und Diktatoren sind.

Montag, 13. Februar 2012


LIBYEN-KURZMELDUNGEN


Die Kurzmeldungen zu Libyen sind der Website www.welt-im-blick.de entnommen und laufen dort unter der Rubrik "Kurz und knapp in zwei Sätzen". Da in Syrien offenbar ein ähnliches Szenario von außen gesteuerter Unruhen wie in Libyen droht, haben wir auch die Meldungen zu Syrien mit übernommen.
Auch die Elfenbeinküste wurde zu Beginn des Jahres 2011 Opfer einer französischen Intervention mit anschließendem Regime-Wechsel welcher  wohl als Generalprobe für den Libyen-Einsatz der NATO galt. Daher werden wir künftig auch über die Entwicklung in diesem Konflikt berichten.

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 Libyen: Gefechte in Al-Kufrah mit dem Widerstand
14.2.2012. Aus Al-Kufrah im Süden Libyens werden heftige Kämpfe zwischen dem Grünen Widerstand und den Söldnern des NTC-Regime gemeldet, wobei letzteren die Munition auszugehen droht. Vorangegangen war den Kämpfen der Lynchmord an einem Ladenbesitzer, den die NTC-Schergen verübt haben.



Ghaddafi-Sohn gibt Telefoninterview
14.2.2012. Der nach Niger geflohene Saadi al-Ghaddafi, Sohn des ermordeten libyschen Revolutionsführers, hat am Freitag dem TV-Sender Al-Arabiya ein Telefoninterview gegeben und vor einem kommenden Aufstand gewarnt, da Libyer, auch solche, die den Umsturz zunächst unterstützt hatten, immer unzufriedener werden. Er stehe täglich in Verbindung mit Menschen in Libyen, auch zu Mitgliedern der Stämme und Milizen sowie der Armee und selbst des „Nationalen Übergangsrates“ NTC, so der frühere Präsident des libyschen Fußballverbandes.



Streit um Ghaddafi-Sohn Saadi zwischen Libyen und Niger
14.2.2012. Das NTC-Regime von Tipolis fordert die Auslieferung von Saadi al-Ghaddafi der im September 2011 nach Niger geflohen war, wo ihm Asyl gewährt wurde. Der bettelarme Sahelstaat verweigert aber die Auslieferung, da Saadi in Libyen die Exekution drohen würde, hat aber als Zeichen des guten Willens die Kommunikationstechnik Saadis beschlagnahmt, weil dieser dem Sender Al-Arabiya ein Telefoninterview am Freitag gab – dem libyschen Diktator Jalil reichte diese Geste nicht und er ließ daraufhin den nigrischen Botschafter Mohammed Ibrahim ausweisen.



NTC-Regime bereitet „Prozeß“ gegen Saif al-Islam Ghaddafi vor
14.2.2012. Nach Aussagen des selbsternannten „Übergangspräsidenten“ Mustafa Abdel Jalil bereitet das Regime einen Prozeß gegen Saif al-Islam, Sohn des ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi vor, welcher in spätestens zwei Monaten, wenn das neue Gefängnis in Tripolis fertiggestellt wurde, beginnen soll. Die Kommandanten der Berber-Milizen aus der Kleinstadt Zintan, die Saif al-Islam derzeit gefangen halten, weigern sich bisher ihn an das neue Regime in Tripolis auszuliefern, da man ihm eine grausame Ermordung, wie bei seinem Vater durch „Rebellen“-Milizen aus Misrata, ersparen wolle.




Pro-Ghaddafi-Autokonvoi fährt durch Surman
14.2.2012. In der westlich von Tripolis gelegenen Stadt Surman fand am Wochenende ein Autokorso von Anhängern der Jamahiriya statt, wie ein Video im Internet zeigt. Grüne Fahnen wurden geschwungen, manche hatten Ghaddafi-Fotos an ihren Fahrzeugen und junge Kerle, die auf dem Dächern von PKWs saßen, reckten beide Fäuste zum Himmel und immitierten damit eine typische Ghaddafi-Pose, die der Revolutionsführer immer zeigte, wenn er mit dem Auto unterwegs war – die Bevölkerung von Surman schien sich jedenfalls zu freuen.







Großkundgebung im Irak feiert die Niederlage der USA
13.2.2012. Mehrere Zehntausend Anhänger der Partei des einflußreichen islamischen Predigers Muktada al-Sadr, der die herrschende Regierungskoaliton stüzt, haben Bagdad die „Niederlage der amerikanischen Besatzer“ gefeiert. „Die Amerikaner haben nur Chaos, konfessionelle Zwietracht und Destabilisierung gebracht... - Frieden und Sicherheit bringen können, das können nur wir!", rief al-Sadr vor einer jubelnden Menge.




Israelischer Politiwissenschaftler gibt fremde Truppen in Syrien zu
13.2.2012. Der israelische Politikwissenschaftler Alexander Eterman erklärte, daß in Syrien bereits britische, israelische, us-amerikanische  und französische Truppen aktiv sind und vor allem als „Einweiser“ – sprich bei der Zielmarkierung für Bombenangriffe – tätig sind. Auch in Libyen waren 2011 britische Spezialkommandos noch vor der Verabschiedung der UN-Resolution 1973 im Land und haben Ziele für ihre Bomber markiert – ein weiterer Beweis, daß der Krieg gegen Libyen schon länger geplant war und mit dem „Arabischen Frühling“ nichts zu tun hatte.




Skandal: US-Soldaten in Afghanistan mit  SS-Flagge unterwegs
13.2.2012. Wie selbst die etablierte Presse (taz, Sächsische Zeitung u.ä.) berichtete, haben sich 2010 US-Scharfschützen der Marineinfanterie, welche in Afghanistan kämpfen, unter einer großen US-Flagge mit einer gleichgroßen Flagge der deutschen Waffen-SS fotografieren lassen – eine äußerst passende Zusammenstellung. Nicht berichtet wurde aber, ob die US-Soldaten, welche ja nach eigenen Angaben für „Freiheit“ und „Demokratie“ in Afghanistan kämpfen, dabei die gleichen Standards anlegen wie dereinst die Waffen-SS.

Freitag, 10. Februar 2012

FILMVORFÜHRUNG UNSERER INITIATIVE
LIBYEN-KURZMELDUNGEN


Die Kurzmeldungen zu Libyen sind der Website www.welt-im-blick.de entnommen und laufen dort unter der Rubrik "Kurz und knapp in zwei Sätzen". Da in Syrien offenbar ein ähnliches Szenario von außen gesteuerter Unruhen wie in Libyen droht, haben wir auch die Meldungen zu Syrien mit übernommen.
Auch die Elfenbeinküste wurde zu Beginn des Jahres 2011 Opfer einer französischen Intervention mit anschließendem Regime-Wechsel welcher  wohl als Generalprobe für den Libyen-Einsatz der NATO galt. Daher werden wir künftig auch über die Entwicklung in diesem Konflikt berichten.

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Deutschland: Merkel-Regime geht gegen Bürgerrechtler und Kriegsgegner vor.
10.2.2012. Vor drei Tagen stürmte das BKA um Sechs Uhr morgens mehrere Wohnungen und verhaftete sechs Personen, von denen vier mit dem Buchautor, Oppositionellen, Kriegsgegner und ehemaligen Berater der Bundesregierung, Chritioph Hörstel einen Verein für deutsch-syrische Freundschaft gründen wollten. Hörstel selbst, der nicht angetastet wurde, protestierte in einem Schreiben an den Generalbundesanwalt wegen der Einschüchterungsversuche durch den Staat.




Libyen: Misrata-Milizen wüten in Flüchtingslager
10.2.2012. Wie die unabhängige Korrespondentin Lizzie Phelan berichtet, sind die als brutale Schlächter verschrieenen islamistischen Milizen aus der Hafenstadt Misrata in ein Flüchtlingscamp im Stadtteil Janzour eingedrungen und beginnen Zivilisten zu massakrieren auf der Suche nach angeblichen „Ghaddafi-Anhängern“, wobei es schon 12 Tote und 30 Verletzte gegeben hat. Die Opfer stammen größtenteils aus der Kleinstadt Tawergha (10.000-20.000 Einwoher), die sich bis zum Schluß gegen die NATO-Söldner aus Misrata gewehrt hat, wofür die Stadt von den Misrata-Kämpfern nahezu dem Erdboden gleich  gemacht und völlig entvölkert wurde.





Radio Vatikan: Aufständische in Syrien für Massaker an Christen verantwortlich
10.2.2012. Radio Vatikan berichtet, daß die Auftständischen in Syrien für ein Massaker an mehreren Dutzend Christen in der Stadt Homs verantwortlich sind, während in Aleppo, was noch unter Regierungskontrolle steht, alles friedlich sei. Zahlreiche Christen, die es sich leisten können, verließen das Land, nicht zu Unrecht fürchtet die christliche Minderheit anti-christliche Progrome bei einer Machtübernhame der Aufständischen.




Grüner Widerstand befreit über 1.000 Gefangene in Misrata
10.2.2012. Unbestätigten Meldungen zufolge hat der Grüne Widerstand in Libyen in der Stadt Misrata 1.139 Kriegsgefangene und politische Häftlinge aus den Folterkellern der gefürchteten Nord-Misrata-Milizen befreit. Dazu setzen die Widerstandskämpfer gegen die NATO-Okkupation Libyens verstärkt Schalldämpfer ein, um die Söldner besser zu überraschen.





Tagesschau berichtet nach den Kriterien Adolf Hitlers
10.2.2012. Mit widerlicher Kriegshetze und der Verbreitung von wohlweislichen Unwahrheiten hatte sich das öffentlich-rechtliche Fernsehen bereits beim NATO-Überfall auf Libyen schuldig gemacht, nun macht es mit der Verbreitung von Lügen, dem Weglassen und Hinzudichten von Fakten und tendeziöser Berichterstattung und Greuel- und Suggestiv-Propaganda im Falle Syriens weiter, um dem deutschen Volk einen Krieg gegen das arabische Land „schmackhaft“ zu machen. Bei den Nazis schrieb man seinerzeit solche denkwürdigen Aussagen zum Thema Propaganda: „...dem deutschen Volk bestimmte außenpolitische Vorgänge so [zu] beleuchten [sind], dass die innere Stimme des Volkes selbst langsam nach der Gewalt zu schreien beginnt.“ – noch Fragen?




Ghaddafi-Slogans werden in Syrien gerufen
10.2.2012. Bei einem begeisterten Empfang, den tausende Syrer dem russischen Außenminister Sergej Lawrow beim Staatsbesuch in Damskus bereiteten, da sein Land eine Resolution der agressiven NATO-Staaten gegen Syrien verhindert hatte, riefen die versammelten Unterstützer des Präsidenten Bashar al-Assad „Gott, Syrien, Bashar, das ist alles".
Dieser Schlachtruf ist der trotzigen Parole der Verteidiger Libyens und Muammar al-Ghaddafis gegen die NATO-Aggression entlehnt – dort rief man „Allah, Muammar, Libya o bas!“ – also „Gott, Muammar (Ghaddafi), Libyen und sonst nichts!“





Libyen: Attacke gegen die Botschaft der katarischen „Besatzungsmacht“
10.2.2012. Wütende Bürger haben die Botschaft des Emirates Katar in Tripolis angegriffen        und
dabei die Wände mit Grafitis beschmiert, die Einfahrt zur Tiefgarage und mehrere Fahrzeuge zerstört und offenbar Molotowcocktails o.ä. geworfen – jedenfalls zeigt die Fassade des Gebäudes auf einem Video im Internet auch Brandspuren. Die Luftwaffe des katarischen Diktators al-Thani hatte bei der Bombardierung libyscher Städte 2011 mitgewirkt und der Zwergstaat unterhält nun mehrere hundert Soldaten in Libyen, um die „Sicherheitskräfte“ des an die Macht gebombten „Rebellen“-Rates militärisch und ideologisch zu schulen.

Mittwoch, 8. Februar 2012


LIBYEN-KURZMELDUNGEN


Die Kurzmeldungen zu Libyen sind der Website www.welt-im-blick.de entnommen und laufen dort unter der Rubrik "Kurz und knapp in zwei Sätzen". Da in Syrien offenbar ein ähnliches Szenario von außen gesteuerter Unruhen wie in Libyen droht, haben wir auch die Meldungen zu Syrien mit übernommen.
Auch die Elfenbeinküste wurde zu Beginn des Jahres 2011 Opfer einer französischen Intervention mit anschließendem Regime-Wechsel welcher  wohl als Generalprobe für den Libyen-Einsatz der NATO galt. Daher werden wir künftig auch über die Entwicklung in diesem Konflikt berichten.

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Medienlügen über die syrische Realität
8.2.2012. Der weltweit vielgesehene US-Propagandasender CNN zeigte den Zuschauern Bilder, die angeblich einen feuernden Panzer der syrischen Regierungstruppen in der Stadt Homs darstellen sollte – unglücklicherweise war der Panzer nicht mit der syrischen Nationalflagge rot-weiß-schwarz, sondern der alten französisch-syrischen Kolonialflagge grün-weiß-schwarz, welche die Rebelle  auch verwenden, geschmückt. Der Privatsender des Diktators von Katar, Scheich Khalifa al-Thani, zeigte unbekleidete, ermordete und an den Händen gefesselte junge Männer und behauptete, dies sei das Werk der Regierungstruppen – Einwohner der Stadt Homs und Familienmitglieder erkannten sie aber wieder als Personen, die vor zwei Monaten von den Terroristen der prowestlichen „Freien Syrischen Armee“ (FSA) entführt worden waren.





„Demokratisches Libyen“: Zintan-Brigade hebt Kinderbordell der „Rebellen“ aus
8.2.2012. Die in Tripolis kämpfenden Angehörigen der Berber-Minderheit aus der Kleinstadt Zintan entwickeln sich immer mehr zu einer dritten Kraft im libyschen Krieg – nach den NATO-Terroristen des „Nationalen Übergangsrates“ NTC und dem Grünen Widerstand und sorgen für Schlagzeilen. Letzte Woche konnten sie nach Gefechten mit „Rebellen“ aus Misrata in der libyschen Hauptstadt ein Bordell der Söldnerbanden ausheben und 200 größtenteils minderjährige Mädchen befreien, die nach deren Aussage vor rund zwei Monaten entführt und beinahe täglich vergewaltigt wurden.





Libyen: NATO-Rebellen foltern Ex-Botschafter zu Tode
8.2.2012. Ach wie schön lebt sich´s im „demokratischen“ Libyen nach Ghaddafi: eine Bande der Miliz „Al Shohada Ashura” aus Misrata, welche ihre Zelte in Tripolis aufgeschlagen hatte, bat den früheren Botschafter Libyens in Frankreich, Dr. Omar Brebesh, zum Verhör – tags darauf tauchte seine Leiche mit Folterspuren (Hämatome, Schnittverletzungen, ausgerissene Fußnägel, gebrochene Rippen) in einem Krankenhaus in der von Berbern bewohnten Kleinstadt Zintan (vor dem Krieg 50.000 Einwohner) auf. Mehrere Beobachter gehen davon aus, daß die Folterspuren typisch für die us-freundlichen Islamisten aus Misrata sind, die schon den libyschen Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi zu Tode gequält haben und das die Leiche absichtlich nach Zintan gebracht wurde, um die dort regierende Stammesmiliz, die sich dem NTC-Regime nicht unterordnet und Saif al-Islam Ghaddafi nicht ausliefert, unter medialen Druck zu setzen.




Konvoi des UN-Generalsekretärs mit Steinen beworfen
8.2.2012. Die ständige kritiklose Parteinahme für die Sache Washingtons hat das Ansehen der UNO weltweit auf einen Tiefpunkt gebracht, wozu nicht erst die UNO-legitmierten, aber völkerrechtswidrigen Kriege gegen die Elfenbeinküste und Libyen 2011 beigetragen haben. Entsprechend „freundlich“ wurde daher auch UN-Generalsekretär Ban Kyi Moon im Gazastreifen begrüßt, wo wütende Palästinenser wegen der bevorzugten Behandlung des brutalen israelischen Besatzungsregimes in der UNO Steine, Plakate und Schuhe (in der arabischen Welt eine Geste der Verachtung) auf die Fahrzeuge des Konvois von Ban niedergehen ließen.





Libyen: Dr. Shakir tourt durchs befreite Bani Walid
8.2.2012. Dr. Yussuf Shakir, einer der bekanntesten TV-Moderatoren aus der Ghaddafi-Ära und das bekannteste Gesicht des TV-Senders des Grünen Widerstandes GinaTV, besuchte die Stadt Bani Walid, die vor zwei Wochen die Fremdherrschaft der NTC-Truppen beendet hatte. Dabei ist auf einem Video zu sehen, wie Shakir – aus dem Schiebedach eines PKW herausschaut, wie dies einst immer Ghaddafi tat und sich zujubeln läßt.





München: Mindestens 4.000 Demonstranten gegen die NATO
8.2.2012. Trotz klirrender Kälte und Temperaturen um –15 Grad Celcius demonstrierten am Samstag mindestens 4.000 Menschen in München gegen die NATO und die Sicherheitskonferenz der Kriegsverbrecher und forderten die Auflösung des Militärpaktes und als ersten Schritt dazu Deutschlands Austritt. Auf dem alljährlich in der bayrischen Hauptstadt stattfindenden Gipfeltreffen der Kriegsverbrecher nahmen bedeutende Größen der Nord-Atlantischen Terror-Organisation teil, darunter die US-Massenmörderin Hillary Clinton.





Die „Frankfurter Rundschau“ entdeckt die Wahrheit
8.2.2012. Nachdem die „liberale“ Tageszeitung Frankfurter Rundschau (FR) während des NATO-Überfalls auf Libyen 2011 völlig kritiklos die Propaganda aus dem NATO-Hauptquartier in die Welt hinaustrompetet hatte, finden sich nun zwar leise, aber leicht kritische Untertöne zwischen den Zeilen. So berichtete die FR am 4. Februar 2012, daß die Golf-Diktatur Katar Waffen nach Libyen geliefert und radikal-islamistische Kämpfer ausgebildet habe und das es Katar und der Arabischen Liga bei ihrer Syrien-Politik um alles andere als um Menschenrechte geht, sondern das man den schiitischen Block Iran-Syrien-Hisbollah zerschlagen möchte, der ein Gegengewicht zum Block der mittelalterlichen Feudaldiktatoren der Ölscheichs darstellt.




Aisha Ghaddafi darf beim Prozeß gegen ihren Bruder nicht aktiv werden
8.2.2012. Die Juristin Aisha Ghaddafi, Tochter des ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi darf bei dem Prozeß gegen ihren Bruder Saif al-Islam, den der sogenannte Internationale Strafgerichtshof wegen angeblicher „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ verurteilen möchte, nicht als „Amicus Curia“ teilnehmen. Als „Amicus Curia“ werden externe Sachverständige bezeichnet.




Lateinamerikanische Staaten und Weißrußland unterstützen den syrischen Präsidenten
8.2.2012. Entgegen der westlichen Medienpropaganda ist Syrien nicht so isoliert, wie man uns glauben machen will, denn die Mitgliedsstaaten des linken, lateinamerikanischen Staatenbundes ALBA „verurteilen die organisierte Interventionspolitik und alle Maßnahmen zur Destabilisierung des Bruderlandes Syrien“ und „jede  Politik, die zum Ziel hat, die syrischen Bürger zum Regierungswechsel zu zwingen“, so Venezuelas Staatspräsident Hugo Chavez. Auch Weißrußlands Präsident Alexander Lukschenko hatte sich kritisch gegenüber der westlichen Interventionspolitik geäußert.

Dienstag, 7. Februar 2012

LIBYEN-KURZMELDUNGEN


Die Kurzmeldungen zu Libyen sind der Website www.welt-im-blick.de entnommen und laufen dort unter der Rubrik "Kurz und knapp in zwei Sätzen". Da in Syrien offenbar ein ähnliches Szenario von außen gesteuerter Unruhen wie in Libyen droht, haben wir auch die Meldungen zu Syrien mit übernommen.
Auch die Elfenbeinküste wurde zu Beginn des Jahres 2011 Opfer einer französischen Intervention mit anschließendem Regime-Wechsel welcher  wohl als Generalprobe für den Libyen-Einsatz der NATO galt. Daher werden wir künftig auch über die Entwicklung in diesem Konflikt berichten.

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Syrien: „Friedliche Demonstranten“ hängen öffentlich einen Mitürger
7.2.2012. Während uns die Massenmedien die syrische Opposition als „friedliche Demonstranten“ darstellen, handelt es sich in Wirklichkeit offenbar eher um einen gewaltbereiten, aufgeputschten Mob. Im Internet ist ein Video zu sehen, wie die Menge einen syrischen Mitbürger öffentlich aufhängt, nur weil er mit den Beobachtern der Arabischen Liga gesprochen hat und diese informierte, daß nicht nur die Regierung, sondern auch die Opposition Gewalt einsetzt.




Französische Truppen sollen auf „Wunsch“ des Marionettenregimes in der Elfenbeinküste stationiert bleiben
7.2.2012. Die durch einen von Frankreich unterstützten blutigen Bürgerkrieg ins Amt gekommene „Regierung“ des Warlords Alessane Ouattara unterzeichnete ein „Sicherheitsabkommen“ mit Frankreich, welches die dauerhafte Stationierung von 300 französischen Soldaten vorsieht. Paris hatte im April 2011 den vormaligen Präsidenten Laurent Gbagbo, der wenige Wochen zuvor die Präsidentschaftswahlen gewonnen hatte, stürzen lassen, da dieser in Konfrontation zum Sarkozy-Regime regierte.





Golfdiktaturen fürchten Reformprogramm der syrischen Regierung
7.2.2012. Die Golfstaaten, welche konservative „Oligarchien“ seien, agitieren vor allem deswegen gegen Syrien, weil sie das Reformprogramm der syrischen Regierung, welches ein Mehrparteiensystem vorsieht und von der Mehrheit des syrischen Volks unterstützt wird, fürchten, so der russische Chef der Akademie für Geopolitische Wissenschaften in Moskau, Leonid Ivashov. Dies entbehrt nicht einer gewissen Logik und die oftmals nur von einer Familie beherrschten Golfmonarchien haben entgegen ihrer offiziellen Propaganda, bei der sie die syrische Exil-„Opposition“ unterstützen, durchaus ein vitales Interesse, ein demokratisches Syrien zu verhindern – damit dieses Beispiel nicht Schule macht und ihre Macht in ihren eigenen Ländern gefährdet.




Ghaddafi-Familie, Moussa Ibrahim und Abdallah Senussi in Sicherheit
7.2.2012. Dr. Hamza Touhami bestätigte, daß der geflohene Teil der Ghaddafi-Familie in Algerien wohlauf sei und von der algerischen Regierung respektvoll behandelt wird: Ehefrau Safiya, die Söhne Mohammed und Hannibal nebst Frauen und Tochter Aisha, von deren angeblicher Ausweisung wegen politischer Äußerungen man auch nichts mehr gehört habe. Auch der Schwager Muammar al-Ghaddafis, der libysche Ex-Geheimdienstchef Abdallah Senussi, sowie der frühere Regierungssprecher Dr. Moussa Ibrahim und seine Familie seien in Sicherheit und wohlauf.



Mahmud Jibril: Übergangsrat ist illegal im Amt
7.2.2012. Der erste „Premierminister“ des „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) in Libyen,  der US-Libyer Mahmud Jibril erklärte in einem TV-Interview, der NTC sei „illegal im Amt“. Dies haben Kritiker des Libyen-Feldzuges schon immer gesagt und auch Jibril hat diese Aussage schon einmal im Herbst getätigt – allerdings ist er eine durch und durch dubiose Figur, weswegen diese Aussage bestimmt taktische Hintergründe.

Montag, 6. Februar 2012


LIBYEN-KURZMELDUNGEN


Die Kurzmeldungen zu Libyen sind der Website www.welt-im-blick.de entnommen und laufen dort unter der Rubrik "Kurz und knapp in zwei Sätzen". Da in Syrien offenbar ein ähnliches Szenario von außen gesteuerter Unruhen wie in Libyen droht, haben wir auch die Meldungen zu Syrien mit übernommen.
Auch die Elfenbeinküste wurde zu Beginn des Jahres 2011 Opfer einer französischen Intervention mit anschließendem Regime-Wechsel welcher  wohl als Generalprobe für den Libyen-Einsatz der NATO galt. Daher werden wir künftig auch über die Entwicklung in diesem Konflikt berichten.

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Der Westen unterstützt die brutale Diktatur in Katar und verlängert die Leiden des katarischen Volkes
5.2.2012. Mit seiner kritiklosen Unterstützung des korrupten Diktators von Katar, Scheich Hamad bin Khalifa al-Thani verlängert der Westen das Überleben eines durch und durch feudal-mittelalterlichen Regimes, in dem noch körperliche Züchtigungen als Strafen verhängt werden und die ausländischen Arbeitskräfte – welche die überwiegende Mehrheit der Bewohner des Landes stellen – keinerlei Rechte besitzen und in einer Art moderner Sklaverei leben. Wegen seiner außenpolitischen Willfährigkeit dem Westen gegenüber wird das Regime in unseren Massenmedien als „modern“ dargestellt und man verweist z.B. darauf, daß al-Thani das Frauenwahlrecht eingeführt hätte – allerdings gibt es gar kein Parlament, nur ein unverbindliches Beratergermium, in das der Feudal-Diktator bislang nur Männer beruft.




Neues Regime in Libyen plant die Errichtung einer Diktatur – und der Westen schaut zu
5.2.2011. Während auf sogenannten, mindestens dreimal jährlich stattfindenden Volkskongressen im Libyen Muammar al-Ghaddafis alle Bürgerinnen und Bürger über 18 Jahre teilnehmen und sich politisch äußern und betätigen konnten, sollen nach dem Wahlgesetz, welches der von der NATO ins Amt gehievte „Nationale Übergangsrat“ ausgeheckt hat, bei der Wahl zur Verfassungsgebenden Versammlung nur Personen antreten dürfen, die nicht direkt oder indirekt (z.B. Unterstützung des Ziele des „Grünen Buches“) mit basisdemokratischen System Ghaddafis zu tun hatten. Dies dürften aber in den über 40 Jahren der Volksjamahiriya, wie das Ghaddafi-System hieß, aber die Mehrheit der Libyer sein und wie selbst der SPIEGEL am 26. Januar 2012 berichtete, diffamiert das Regime nahezu alle Kritiker pauschal als „Ghaddafi-Anhänger“ – womit die Opposition halt von der Wahl ausgeschlossen werden kann.




Libyen: Propagandasender des NATO-Jalil-Regimes gehackt
5.2.2012. Der Propagandasender des von der NATO eingesetzten Diktators Mustafa Abdel Jalil, der unter Ghaddafi als Justizminister für das Unterzeichnen der Todesurteile verantwortlich war, wurde vom Grünen Widerstand gehackt. Mehrere Stunden zeigten die TV-Bildschirme nur einen komplett hellgrünen Bildschirm, wie ein Video im Internet beweist.




Kranker gehts nimmer: das neue Regime in Libyen will die Farbe „grün“ verbieten!
5.2.2012. So sieht nach dem Willen der NATO-Nazis von Washington,Paris und London also eine Demokratie aus!  An der Al-Fatah-Universität ist das Tragen von grünen Kleidungsstücken oder Kleidung mit grünen Applikationen verboten worden, da die Landesfahne Libyens unter der Regierung Muammar al-Ghaddafis grün war – gehts noch bescheuerter?





Oppositonelle gibt zu: Mehrheit der Syrer ist der Armee dankbar für ihr Vorgehen gegen die bewaffneten Banden
5.2.2012. Sawsan Zakzak, Frauenrechtlerin und Vertreterin der innersyrischen Opposition, erklärt in einem Gespräch mit der Korrespondentin des „Neuen Deutschland“, viele Einwohner Syriens seien der Regierungsarmee „dankbar dafür“, daß sie gegen die bewaffnten Terrortrupps der sogenannten „Freien Syrischen Armee“ (FSA) vorgeht. Die meisten Menschen in Syrien lehnen die Gewalt grundsätzlich ab – egal ob sie von der Regierung oder den Terroristen ausgeht, die der Westen gern schizophrenerweise als „friedliche Oppositionelle“ darstellt.





Syrische Kurdenpartei lehnt internationale Einmischung in Syrien ab
4.2.2012. Während von den 14 verschiedenen kurdischen Parteien, die es in Syrien gibt und die sich nach den von Präsident Bashar al-Assad eingeleiteten Reformen vor wenigen Monaten gebildet haben, zahlreiche kleinere Gruppierungen der Regierung in Damaskus kritisch gegenüber stehen und mit der Opposition paktieren, hat sich die, besonders im türkisch-syrischen Grenzgebiet starke, Partei der Demokratischen Union (PYD) gegen eine ausländische Einmischung in den politischen Konflikt in Syrien gewandt. Ein Wandel »darf nicht von einer ausländischen Macht kommen, die Syrien zu einem Satellitenstaat machen will«, sagt PYD-Sprecher Zuhat Kobani mit Blick auf die türkischen Truppen an der Grenze, welche nur auf den NATO-Befehl zum Angriff auf Syrien warten, um die syrische Regierung, die sich nicht der US-Großmachtpolitik unterordnen möchte, zu stürzen.




Kurdische Arbeiterpartei PKK wird auf syrischer Seite gegen Ankara kämpfen
4.2.2012. Die linke Kurdische Arbeiterpartei PKK, welche über ca. 6.000 bewaffnete Kämpfer verfügt wird nach Aussage ihres Führungsfunktionärs Cemil Bayik im Falle einer türkischen Invasion in Syrien auf Seiten der Syrer gegen die Türkei kämpfen. Das islamisch-konservative Regime des türkischen Machthabers Recep Tayyip Erdogan erlaubt den von der NATO unterstützten Terroristen der „Freien Syrischen Armee“ (FSA) Stützpunkte auf türkischem Gebiet, während es gleichzeitig selbst mit großer Brutalität die kurdische Minderheit in der Türkei unterdrückt.




Französische Kriegsschiffe in Libyen eingetroffen
4.2.2012. Das unabhängige Nachrichtenportal my-metropolis.eu veröffentlichte ein Video, das französische Kriegsschiffe zeigt, die im Hafen von Tripolis eingelaufen sind. Angeblich wollen die französischen Soldaten die libyschen NATO-Söldner vom „Nationalen Übergangsrat“ (NTC) lediglich ausbilden – nach den zahlreichen westlichen Lügen über den Libyen-Krieg der NATO ist allerdings eher anzunehmen, daß sie sich für längere Zeit in Libyen einnisten werden.